Volksbegehren gestartet
Ärzte sehen Corona-Maßnahmen als "völlig überzogen"

Ärzte orten Auswirkungen auf die Psyche durch Panikmache und Maske, vor allem bei Kindern.
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  • Ärzte orten Auswirkungen auf die Psyche durch Panikmache und Maske, vor allem bei Kindern.
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  • hochgeladen von Nina S.

Bei einer Pressekonferenz auf Einladung der ICI (Initiative für eine evidenzbasierte Corona-Information) waren sich Mediziner einig darin, dass die Corona-Gefahr völlig überzogen dargestellt wurde, die Maßnahmen nicht evidenzbasiert, deren Folgen aber wesentlich gefährlicher seien als das Virus selbst. Kritik kommt insbesondere an der sozialen Isolierung, der Verpflichtung zum MNS ebenso wie an der PCR- Teststrategie. Mit einem Volksbegehren sollen die Maßnahmen der Regierung aufgehoben werden, auch HC Strache kündigte ein Volksbegehren an.

ÖSTERREICH. Die Front gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung wird immer breiter. Am Mittwoch gaben Mediziner gemeinsam mit der kritischen Initiative ICI eine Pressekonferenz.  Alleine das Tragen von Schutzmasken sei kontraproduktiv, so die einhellige Meinung. Aus medizinischer genauso, wie aus psychischer Sicht.

Maskenpflicht?

Aus medizinischer Sicht sei laut ICI das Tragen von Masken aus zwei Gründen ein gesundheitliches Risiko:
- Ansammeln von Bakterien, Viren und Pilzen in einem feucht, warmen Milieu. Ideale Brutbedingungen! Diese Erreger werden konzentriert wieder eingeatmet.
- Ansammeln von CO2 im Blut. Da dieses nicht gut abgeatmet wird sammelt es sich im Blut und hat eine negative Auswirkung auf alle Körperfunktionen inkl. des Gehirns > u.a. schlechtere
Konzentrationsfähigkeit. Diese beiden negativen Auswirkungen würden besonders bei Menschen zum tragen kommen, die älter sind und/oder Vorerkrankungen haben. 

Überlastung ist nie eingetreten 

Andreas Sönnichsen, Abteilung für Allgemeinmedizin am Zentrum für Public Health der MedUni Wien: „Die Gefährlichkeit von COVID-19 wird aufgrund der Todesopfer, welche die Erkrankung in bestimmten Ländern gefordert hat, massiv überschätzt. Die Todesraten sind auf Lebensumstände, auf Zustand und Ausrichtung des Gesundheitssystems sowie auf die unterschiedliche Zählweise bei Statistiken zurückzuführen. Die Folge waren unverhältnismäßige Präventions-Maßnahmen, die mehr psychischen, wirtschaftlichen und gesundheitlichen Schaden verursachen als Nutzen. Im Frühjahr 2020 war es ein deklariertes Ziel der Politik, unser Gesundheitssystems vor einer Überlastung zu schützen. Diese Überlastung ist aber nie eingetreten. Die maximale Belegung der Spitalskapazität lag bei fünf Prozent, diejenige der Intensivbetten bei 26 Prozent. Die vorhergesagten zehntausende Todesfälle sind nie eingetreten“, kritisiert der Experte.

Kritik an Schutzmasken

"Auch am MNS hat Sönnichsen seine Zweifel: “Für die Schutzwirkung von selbst gefertigten Stofflappen, die noch dazu meist unter der Nase getragen, selten gewaschen und zwischenzeitlich in Hosentaschen aufbewahrt werden, fehlt jeglicher Beleg. Diese weit verbreiteten Masken sind hochgradig unhygienisch und richten wahrscheinlich mehr Schaden an als Nutzen“.

"PCR-Tests missbräuchlich verwendet"

Auch Martin Haditsch, Facharzt für Hygiene und Mikrobiologie, Infektiologie und Tropenmedizin kritisiert: „Nach wie vor orientiert sich das Vorgehen der Regierung nicht an wissenschaftlicher Evidenz und verursacht durch stets neue, nicht nachvollziehbare aber auch nicht umsetzbare Vorgaben Verwirrung und Angst. Die PCR-Tests sind hervorragend zur Diagnosestellung bei Erkrankten geeignet, nicht jedoch für die Untersuchung Gesunder und auch hierfür nicht zugelassen. Sie werden nun missbräuchlich verwendet“. Haditsch hält auch fest, dass die Sterblichkeit infizierter Personen extrem gering sei und aktuell weiter abnehme. Dies läge am medizinischen Wissenszuwachs bei der Therapie, am gesunkenen Durchschnittsalter der Erkrankten oder auch an einer Abschwächung der krankmachenden Wirkung des Virus.

Mehr Tote während des Lock-down

Christian Fiala, Allgemeinmediziner, FA für Gynäkologie und Geburtshilfe und Wissenschaftler: "Die Daten und Fakten sind eindeutig und positiv: seit 12. März ist u.a. anhand des Kreuzfahrtschiffes ‚Diamond Princess’ dokumentiert und seitdem wiederholt bestätigt u.a. durch den Verlauf der Ausbreitung in Österreich, dass sich nur wenige Menschen mit dem neuen Corona-Virus anstecken, nur ein kleiner Teil erkrankt und nur sehr wenige Menschen versterben. Gefährdet sind Menschen wenn sie Vorerkrankungen haben und über 70 bzw. 80 Jahre alt sind. In der letzten Grippe-Saison gab es, inklusive Covid-19, deutlich weniger Todesfälle als in den Jahren davor. Das Gesundheitsministerium definiert jedoch einen bestätigten Fall“ ausschließlich auf Basis eines PCR-Tests, der dafür gar nicht geeignet und auch nicht zugelassen ist, und unabhängig davon ob überhaupt Krankheitssymptome vorliegen. Je nach Anzahl der durchgeführten Tests und je nachdem welche Menschen getestet werden, gibt es folglich mehr oder weniger positive Ergebnisse. Aufgrund der zunehmenden Tests und der dadurch zunehmenden positiven Ergebnisse werden Maßnahmen eingeführt, welche kaum wirksam sind um die Ausbreitung eines respiratorischen Virus zu verhindern, die aber zahlreiche negative Folgen haben können, insbesondere für diejenigen Menschen, die wir eigentlich schützen wollen. So sind z.B. während des Lock-down nicht weniger Menschen verstorben, sondern mehr."

Masken Gefahr für Schwangere

Zur Maskenpflicht sagte der Mediziner: "Hervorheben möchte ich noch das mögliche Risiko für schwangere Frauen durch das Tragen einer Maske. Weil sich dabei CO2 (Kohlendioxyd) im Körper ansammelt, auch im Fötus. Aus der Erfahrung wissen wir, dass eine behinderte Atmung bei der schwangeren Frau zu Entwicklungsverzögerungen beim Fötus führen kann. Es besteht also die Gefahr, dass wir einen ganzen Jahrgang an Kindern diesem Risiko aussetzen. Durch die Corona-Maßnahmen wird die Grundlage der Medizin auf den Kopf gestellt und die sehr lange Erfahrung im Umgang mit Grippe und grippalen Infekten ignoriert. Es ist offensichtlich, dass dies zum Schaden aller Menschen ist.

Gesundheitliche und psychische Schäden an Kindern

Christian Schubert, Psychoneuroimmunologe, erforscht die Wechselwirkung von Psyche und Immunsystem. Der Mediziner stellt fest, dass Kinder und Jugendliche durch die Covid-Maßnahmen schwere gesundheitliche Schäden davontragen können, die sogar zum Tod führen können.

"Viele Kinder und Jugendliche wurden im Rahmen der Lockdown-Maßnahmen starkem psychischen Stress ausgesetzt. Sie sind auch jetzt noch teils schwer psychisch belastet. Diese Belastungen ergeben sich nicht nur unmittelbar durch die Quarantänebedingungen, wo Familien auf engstem Raum, ohne kindgerechte soziale Kontakte und Aktivitäten leben mussten. Auch haben belastete Eltern ihren Stress auf Kinder übertragen. Die Belastungen ergeben sich auch durch die immer noch existierenden Einschränkungen, Auflagen und Verbote, die Kinder tagtäglich mitmachen müssen, im privaten Bereich und ganz besonders auch im Kindergarten und in der Schule."

Maßnahmen behindern kindliche Entwicklung

Und er Mediziner weiter: "Das verpflichtende Tragen von Atemschutzmasken in der Schule steht symbolisch für die Gefahr einer tödlichen Virusinfektion. Daher ist die MNS mit ständiger Angst, sein eigenes Leben zu gefährden, verbunden, wie auch das der anderen. Schuberts Fazit: Kinder und Jugendliche laufen Gefahr, in ihrer ganzheitlichen Entwicklung behindert, Angst und Stress ausgesetzt und traumatisiert zu werden, sie können später an an schweren Folgeerkrankungen erkranken."

Begründung für das Volksbegehren

Auf der Seite des Volksbegehrens heißt es: "Angesichts der zahlreichen durch den Staat willkürlich angeordneten Einschränkungen und der dadurch entstandenen massiven Schäden für viele Menschen sowie auch für die Gesellschaft und Wirtschaft möge der Bundesgesetzgeber folgende Änderungen vornehmen":

  • Gesetzesrücknahme: Rücknahme aller in diesem Jahr beschlossenen Gesetze im Zusammenhang mit Corona (sog. Covid-19-Maßnahmen) einschließlich der Änderungen des bisherigen Epidemie-Gesetzes.
  • Schadenersatzansprüche: Schadenersatzansprüche nach dem bisherigen Epidemie-Gesetz müssen durchsetzbare gesetzliche Ansprüche sein und keine Bittgesuche. Ein Rechtsschutz, somit ein Instanzenzug muss gegeben sein.
  • Verwaltungsstrafen: Verwaltungsstrafen nach den sog. Covid-19-Maßnahmengesetzen bzw. Erlässen sind außer Vollzug zu setzen. Alle diesbezüglichen Verwaltungsstrafverfahren sind unverzüglich einzustellen. Bezahlte Strafen sind zu refundieren.
  • Transparenz: Sämtliche ExpertInnen und deren Gutachten, welche ihm Rahmen der Covid-19-Epidemie von der Regierung beauftragt wurden, sind zu veröffentlichen. Es muss dargestellt werden und klar ersichtlich sein, welche Maßnahmen aufgrund politischer Überlegungen getroffen wurden und welche auf einer wissenschaftlichen Basis beruhen.
  • Hilfsgelder: Die Auszahlung von Hilfsgeldern im Rahmen der Covid-19-Maßnahmen hat nur aufgrund einer entsprechenden detaillierten gesetzlichen Basis zu erfolgen.
  • Datenschutz: Medizinische Daten, u.a. der Immunitätsstatus einer Person, müssen unter allen Umständen privat bleiben. Berechtigungen, z.B. für Veranstaltungen, Reisefreiheit und Befugnisse dürfen keinesfalls von der Immunität einer Person abhängig gemacht werden.
  • Verfassungsgerichtshof-Reform: Einrichtung einer Senatsstruktur, da derzeit der VfGH nur im Plenum im Rahmen von 4 Sessionen jährlich entscheidet. Ferner muss die Möglichkeit von Eilentscheidungen des Verfassungsgerichtshofes gegeben sein.
  • Amtshaftungsrechts-Novellierung: Bei verfassungswidrigen Gesetzen soll eine Amtshaftung möglich sein, auch wenn dieses Gesetz rechtmäßig vollzogen wurde. Derzeit besteht keine Möglichkeit, nach Aufhebung eines verfassungswidrigen Gesetzes Amtshaftungsansprüche aufgrund eines rechtmäßigen Vollzuges von solchen Gesetzen geltend zu machen.  

initiative-corona.info
Hier geht es zur Seite des überparteilichen Volksbegehrens


Strache kündigte ebenfalls Volksbegehren an

Die Maskenpflicht koste den Handel derzeit rund 500 Mio. Euro pro Monat an Umsätzen. Der Handelsverband gehe sogar davon aus, dass die Österreicher heuer um 16 Mrd. Euro weniger ausgeben werden als 2019. "Seit Monaten fordere ich daher, diese unsägliche Corona-Verbotspolitik zu beenden und umgehend zur Lebensnormalität zurückzukehren“, erklärte HC Strache am Mittwoch in einer Aussendung. Diese ganze Panikmache und dieses Überdramatisieren müsse endlich aufhören, denn die Sterblichkeit im Zusammenhang mit dem Coronavirus liege weit niedriger, als man uns am Anfang weismachen wollte. Für diese übertriebene Verbotspolitik mit Masken- und Registrierungszwang, angedrohten Ausgangssperren und nun einem möglichen zweiten Lockdown gebe es keinerlei Legitimierung mehr, führte Strache weiter aus. Auch er wolle Österreichweites Volksbegehren zur Aufhebung dieser unsinnigen Corona-Zwangsmaßnahen und Rückkehr zu unserer Normalität einleiten.

Abstimmung (seit März online)

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