Mit JJ, Tom Neuwirth & Co.
Buntes ESC-Klassentreffen beim Bundespräsidenten
- Es war wie ein Klassentreffen: Zahlreiche ehemalige ESC-Teilnehmende wie JJ und Tom Neuwirth waren zu Besuch beim Bundesprädidenten Alexander Van der Bellen.
- Foto: Andreas Pölzl/MeinBezirk
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Es war wie ein Klassentreffen: Zahlreiche ehemalige ESC-Teilnehmende wie JJ und Tom Neuwirth waren zu Besuch beim Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen. Auch Cosmó war dabei und erzählt, ob es bei ihm schon vor dem großen Aufritt kribbelt. MeinBezirk war vor Ort.
ÖSTERREICH/WIEN. Eine bunte Mischung aus Musikerinnen und Musikern steht in der Mitte des Maria-Theresien-Zimmers in der Präsidentschaftskanzlei. Wie bei einem Klassentreffen fragen sie sich untereinander, wer was aktuell macht.
Alle warten gespannt auf die Öffnung der bekanntesten Tür des Landes. Einige sind angespannt, richten noch ihre Kleider an, während ein paar Selfies machen und staunen. Vielen sieht man die große Ehre im Gesicht geschrieben.
Dann öffnet sich die Tapetentür in der Hofburg und Bundespräsident Alexander Van der Bellen kommt samt Gattin Doris Schmidauer rein. Laut applaudiert die Menge, darunter etwa die ESC-Gewinner Tom Neuwirth (2014) und JJ (2025), Waterloo & Robinson, Thomas Forstner, Cesár Sampson, Zoë, Eric Pailaya und Stella Jones.
Der Bundespräsident lud am Dienstag viele österreichische ESC-Teilnehmenden aus den vergangenen Jahrzehnten ein, um die Vielfalt der musikalischen Beiträge sowie die unvergesslichen Momente des Song-Contest-Geschichte damit wertzuschätzen.
Cosmó: "Innere Ruhe braucht man immer"
Mit dabei war auch der diesjährige Teilnehmer Cosmó („Tanzschein“). Im MeinBezirk-Gespräch sagt er, dass er mit dem Bundespräsidenten die bekannten Tanzschein-Moves nicht gemacht hat. Vor Kurzem war er in der Wiener Stadthalle und hat sich den Bühnenaufbau angeschaut: „Ich denke, es wird ein ESC, der sehr nah an den Fans sein wird, ich liebe das. Es wird ein Song Contest, den wir gemeinsam erleben.“ Noch kribbelt es nicht im Bauch – „so eine innere Ruhe braucht man immer“, meint Benjamin Gedeon, wie er bürgerlich heißt.
Im Raum staunte auch Cesár Sampson, der 2018 den dritten Platz mit „Nobody But You“ erreichte. „Der ESC als Musiker ist für mich eine einzigartige Bühne, die seinesgleichen sucht und in ihrer Art einzigartig ist. Es verknüpft die österreichische Musikszene mit der Welt, auf eine sehr attraktive und farbenfrohe Art, unter dem ‚Umbrella‘ des kulturellen Austausches.“
JJ: "Ich kann es noch immer nicht glauben"
Die heute 80-jährige Marianne Mendt holte den 16. Platz im Jahr 1971 mit dem Lied „Musik“. Gemeinsam mit Tom Neuwirth und JJ kam sie zum Bundespräsidenten. JJ wurde gefragt, wie er sich fast ein Jahr nach dem ESC-Sieg fühlt: „Es ist verrückt, dass es jetzt schon ein Jahr her ist. Ich kann es noch immer nicht glauben, dass der ESC wegen meinem Sieg nach Österreich kommt. Ich brauche noch paar Jahre, bis ich es realisiere.“
- JJ wurde gefragt, wie er sich fast ein Jahr nach dem ESC-Sieg fühlt: „Es ist verrückt, dass es jetzt schon ein Jahr her ist.“
- Foto: Andreas Pölzl/MeinBezirk
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Für Van der Bellen war in der ESC-Geschichte wahrscheinlich die Gründung der wichtigste Moment. Dass es über viele Jahrzehnte stattfindet, sei faszinierend. Auf MeinBezirk-Anfrage sagte seine Gattin Doris Schmidauer, dass man sich die Live-Musik beim ESC nicht entgehen lassen wolle und man vorhabe, das zweite Halbfinale beim Public Viewing am Rathausplatz zu schauen. Und auch das Finale? „Steht im Kalender, immer mit dem Vorbehalt des Kalenders des Bundespräsidenten“, lacht man.
Zwölf Punkte für "Tanzschein"?
Und was erwarten die Vorgänger von Cosmós „Tanzschein“? Cesár Sampson dazu: „Wir haben einen super Teilnehmer, dessen Song vereint. Er wird super in der internationalen Eurovision-Szene aufgenommen. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“
Als bester Experte hat auch JJ unsere Chancen beim diesjährigen Song Contest eingeschätzt: „Ich freue mich sehr für Cosmó, er macht es super. Bisher hatte er einige Auftritte im Ausland gehabt, und es hat super ausgesehen. Eine tolle Performance, er hat es super über die Bühne gebracht.“
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