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Coronavirus in Österreich: 47 Personen infiziert

Die Zahl der Infizierten ist in Österreich auf 47 Personen gestiegen.
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  • Die Zahl der Infizierten ist in Österreich auf 47 Personen gestiegen.
  • Foto: Rotes Kreuz Burgenland / Tobias Mindler
  • hochgeladen von Anna Richter-Trummer

Die Zahl der Infizierten ist in Österreich auf 47 Personen gestiegen. Eine 22-Jährige wurde im Bezirk Kitzbühel positiv auf das Corona-Virus getestet, in Kärnten, Vorarlberg und Oberösterreich sind ebenfalls Fälle bekannt geworden. In Wien wurde eine Volksschule geschlossen. Dafür sind die ersten Infizierten bereits wieder geheilt.

ÖSTERREICH. Wir, die Regionalmedien Austria, versuchen an dieser Stelle objektiv und unaufgeregt über den aktuellen Status Quo zum Corona-Virus in Österreich zu berichten. Informations-Hotline: 0800 555 621. Bei Verdacht wählen Sie die Hotline 1450.

Der Artikel wird laufend aktualisiert

14.35: Coronavirus: 31 Pilger aus dem Mittelburgenland mussten Israel verlassen. 31 Pilger – unter anderem aus Neckenmarkt, Deutschkreutz, Horitschon und Raiding – mussten ihre Israel-Reise vorzeitig abbrechen. Grund dafür ist der Corona-Virus. Hier geht's zum Artikel.

14.30 Uhr: Wiener Familie mit Corona infiziert, die Klasse des Lycée Francais wurde isoliert. Die dreiköpfige Familie, eine Mutter und zwei Söhne, hatte bei einer Veranstaltung einer Stadt im Dreiländereck Frankreich-Deutschland-Schweiz teilgenommen. Nach der Rückkehr traten bei einem der beiden Kinder Symptome auf. Nach dem positiven Corona-Testergebnis wird die Klasse des Burschen, der das Lycée Francais in Wien besucht, vom Rest der Schule abgesondert und in Heimquarantäne geschickt.

13.00 Uhr: Bei Quarantäne von betreuungspflichtigen Kindern gibt es eine Entgeltfortzahlung. Das Land Tirol gab gestern bekannt, dass der Aufenthalt von SchülerInnen und Kindern in den vergangenen zwei Wochen erhoben wird. Kinder und SchülerInnen, die sich in einem Corona-Risikogebiet aufgehalten haben, müssen zuhause bleiben. Das hat auch Folgen für Eltern mit Betreuungspflichten. Die AK-Tirol informiert, welche Rechte ArbeitnehmerInnen haben. Hier geht's zum Artikel.

12.50: Krankenhaus-Mitarbeiterin in Niederösterreich infiziert. In Niederösterreich verzeichnet man aktuell 15 positiv getestete Fälle von COVID-19. Die Zahl hat sich damit im Vergleich zum Vortag von 13 auf 15 erhöht. Beide neuen Fälle finden sich im Bezirk Korneuburg. Es handelt sich dabei um eine Schülerin und  um eine Krankenhaus-Mitarbeiterin. Diese war allerdings im Labor tätig und hatte allerdings keinen Kontakt zu Patienten des Spitals. Mehr als 30 weitere Mitarbeiter des Klinikums Korneuburg befinden sich derzeit außer Dienst.

12.45 Uhr: Keine Mundkommunion, kein Friedensgruß per Händedruck. Obwohl nicht ausdrücklich von der Diözese St. Pölten empfohlen wird vorerst kein Friedensgruß per Händedruck in Horn gegeben. Hier geht's zum Artikel. Welche Maßnahmen die Kirche wegen des Coronavirus in Österreich setzt, lesen Sie hier.

12.20 Uhr: Möglichkeit der Kurzarbeit: Um Arbeitsplätze zu sichern, wird es die Möglichkeit der Kurzarbeit für alle betroffenen größeren Unternehmen geben. Das sagt Bundeskanzler Kurz gegenüber Ö1. Dies könne er sich etwa in der Flugbranche vorstellen. Kurz: "Natürlich sind mit diesen Maßnahmen Kosten verbunden, aber dieses Geld ist gut investiert. Der Budgetplan bleibt aber trotzdem bestehen." Von Kurzarbeit spricht man, wenn in einem Betrieb die Arbeitszeit zeitlich begrenzt herabgesetzt wird. Die Kurzarbeit dient zur Überbrückung von wirtschaftlichen Störungen und soll die Beschäftigten im Betrieb halten. Dadurch sollen Kündigungen vermieden werden.

12.15 Uhr: Sondertreffen der EU-Gesundheitsminister in Brüssel: Um konkrete Unterstützung des schwer betroffenen Italiens geht es heute bei einem Sondertreffen der EU-Gesundheitsminister in Brüssel. Rudi Anschober sagt dazu: "Der weitere Verlauf der Ausbreitung des Coronavirus in Europa hängt maßgeblich davon ab, wie Italien es schafft, diesen einzudämmen." Es wird besprochen, dass alle 26 EU-Staaten gemeinsam Italien dabei helfen sollen, etwa durch Schutzmasken. In Deutschland und Frankreich gelten aber Exportverbote, auch Tschechien steht auf der Bremse, weil es zu wenig Masken im eigenen Land gebe für Ärzte und Pflegepersonal. Aktuell zählt Italien 3.200 Infizierte, 148 sind am Coronavirus gestorben. Das Robert-Koch-Institut hat Teile Italiens zum COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2)-Risikogebiet erklärt. Mehr dazu hier.

12.00 Uhr: 100 Millionen Euro für den österreichischen Tourismus: Wegen des massiven Ausfalls durch Stornierungen in der Branche, zwei Drittel der Betriebe melden Absagen, übernimmt die österreichische Bundesregierung die Haftung für Kredite an heimische Hotels. Das sagt die Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus Elisabeth Köstinger im Mittagsjournal in Ö1. Dies gelte aber tatsächlich nur für heimische Betriebe, nicht für internationale Hotelketten.  "Das ist ein enorm wichtiges Signal an unsere Betriebe und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, kommentiert dies Petra Nocker-Schwarzenbacher, Obfrau der Bundessparte Tourismus- und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

10.50 Uhr: 22-Jährige im Bezirk Kitzbühel an Coronavirus erkrankt: Nach einem Aufenthalt in Verona wies eine 22-Jährige aus Kitzbühel grippeähnliche, milde Symptome auf. Die Testergebnisse des Virologischen Instituts in Innsbruck bestätigten eine Coronavirus-Erkrankung. Die weitere Behandlung und Isolierung der Frau wird in engster Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden vorgenommen. Hier geht's zum Artikel.

10.45 Uhr: Coronavirus in Tirol: Jener 22-jähriger norwegischer Student, der sich die Tage zuvor in Mailand und Bologna aufgehalten hat, ist am Coronavirus erkrankt. Er hatte sich in einer Ferienwohnung in Pettneu am Arlberg aufgehalten. Drei enge Kontaktpersonen sind nach positivem Corona-Fall in Pettneu am Arlberg in Quarantäne. Isländische Gäste im Tiroler Oberland dürften sich bei Rückflug im Flugzeug mit Coronavirus angesteckt haben. Hier geht's zum Artikel.

10.40 Uhr: In Wien wurde wegen zwei Verdachtsfällen am Freitag eine Volksschule gesperrt: In der Volksschule Galileigasse in Wien-Alsergrund sollen sich zwei Lehrer mit dem Coronavirus infiziert haben. Sie wurden mittlerweile getestet, das Ergebnis liegt allerdings noch nicht vor. Rund 200 Schüler und 35 Lehrer müssen bis auf Weiteres zuhause bleiben. Hier geht's zum Artikel. 

10.30 Uhr: Sozialministerium und VKI starten Hotline zu reiserechtlichen Fragen.
Ab heute, Freitag 6. März können Konsumenten sich darüber informieren, ob sie ihre Reise antreten sollen und unter welchen Bedingungen sie von dieser kostenlos zurücktreten können. Die Hotline ist von Montag bis Sonntag, von 9 bis 15 Uhr, unter der Servicenummer 0800 201 211 erreichbar.

9.20 Uhr: Schaden für österreichische Messebranche in Millionenhöhe: Die Absage von zahlreichen Weltleitmessen in Deutschland, aber auch bereits in Österreich durch die Ausbreitung des Virus COVID-19, trifft die österreichische Messebranche in einer wichtigen Phase. Laut aktuellem Schadensreport wird allein für Kalenderwoche neun und zehn ein akuter Schaden in Deutschland von 426 Millionen Euro für die Messebaubranche genannt. Der bisherige volkswirtschaftliche Gesamtschaden wird mit 1.036 Millionen Eurobeziffert.  Interne Umfragen der I.M. Austria (nteressengemeinschaft von Messe- und Live-Marketing Spezialisten) zeigen auf, dass auch die österreichische Messebaubranche stark in Mitleidenschaft gezogen ist. Viele der verlorenen Aufträge können in den kommenden Monaten nicht aufgeholt werden. Die Gesamthöhe des zu erwartenden Schadens ist derzeit nicht absehbar.

8.22 Uhr: Mutter des infizierten Mannes aus Mellau negativ getestet: Nach dem ersten bestätigten Coronavirus-Fall in Vorarlberg liegt nun das Testergebnis der Mutter des Erkrankten vor. Die Frau, die an einer Schule in Mellau unterrichtet, ist nicht infiziert. Ihr erkrankter Sohn befindet sich laut Land in einem guten Allgemeinzustand. Hier geht's zum Artikel.

8.00 Uhr: Das Gesundheitsministerium gibt die aktuellen Zahlen bekannt. Bisher durchgeführte Testungen in Österreich: 4000. Bestätigte Fälle, Stand 06.03.2020, 08:00 Uhr: 47 Fälle: Wien (17), Niederösterreich (15), Steiermark (4), Tirol (4), Salzburg (4), Vorarlberg (1), Oberösterreich (1) und Kärnten (1).

7.55 Uhr: 'Meine Woche' Redakteurin Andrea Sittinger berichtet in 'Tagebuch eines Corona-Hausarrests', wie sie die Heimquarantäne wegen des Coronavirus ganz persönlich erlebt. Zu ihrem Artikel geht es hier.

7.50 Uhr: In Österreich befinden sich derzeit rund 400 Personen in Heimquarantäne. Sie dürfen die Wohnung nicht verlassen und keine Besuche empfangen, bei Verstoß ist mit empfindlichen Geldstrafen zu rechnen. Im Haushalt sollte sie nach Möglichkeit eine weitgehende zeitliche und räumliche Trennung von anderen Haushaltsmitgliedern einhalten. Neben den allgemeinen Maßnahmen wie Händewaschen, Desinfektionsmittel sowie Nies- und Hustenhygiene sei es ebenso wichtig, regelmäßig zu putzen: Denn das Virus kann auf Oberflächen wie Metall, Glas und Plastik bis zu neun Tage überleben. Auch mit dem Hund Gassi zu gehen, wird unter Quarantäne zum Problem, denn man darf eben das Haus nicht verlassen. Das Ministerium empfiehlt in solchen Fällen auf die externe Betreuung von Hunden (Hundepension, Hundesitter) zurückzugreifen.

7-45 Uhr: Die österreichische Bundesregierung übernimmt Haftung für Kredite an heimische Hotels. Das Coronavirus trifft besonders hart den österreichischen Tourismus: Laut Meldungen hat jedes zweite Hotel mit Stornierungen zu kämpfen. Dabei sind sowohl Skigebiete im Westen Österreichs betroffen, wie der Osten mit Kongresse. Zuletzt ist der Radiologenkongress abgesagt worden. Das trifft die Hotellerie besonders hart, da nur die wenigsten über Versicherungen verfügen, die Falle einer Epidemie auch zahlen. 

7.30 Uhr: Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grünen) wird heute nach Brüssel reisen, um sich mit allen EU-Gesundheitsministern zu treffen und die Lage zum Coronavirus in Europa zu beraten. In der ZIB 2 sagt Anschober, dass er sich Maßnahmen wie in Italien, wo Schulen derzeit im ganzen Land geschlossen sind, für Österreich vorerst nicht vorstellen könne und dass man davon weit entfernt sei. In der EU, dem EWR, dem Vereinigten Königreich, Monaco, San Marino und der Schweiz wurden bisher 4.197 bestätigte Fälle gemeldet.

7.15 Uhr: Oberösterreich hat seinen ersten Coronavirus-Fall: Es handelt sich dabei um einen Patienten im Bezirk Urfahr-Umgebung, so der Gesundheitsreferentin des Landes Oberösterreich, Christine Haberlander in einer Aussendung. Damit ist nur noch das Burgenland Coronavirus-frei. Hier geht's zum Artikel.

7.00 Uhr: Das Coronavirus kostet die Flug-Branche ein Fünftel ihrer Umsätze, laut Experten würden nicht alle Airlines dies überleben. Auch Hotels leiden bereits unter Buchungsrückgängen und Stornierungen. denn nicht nur die Touristen aus China bleiben aus, internationale Messen und Kongresse werden abgesagt. Laut Prognosen dürfte das Ostergeschäft einbrechen. 

6:50 Uhr: Hallstatt kämpft mit dem Ausbleiben der Touristen, denn besonders Reisende aus China bleiben wegen des Coronavirus jetzt aus. Laut ZIB 2 kämpfen die Betriebe vor Ort daher schon mit wirtschaftlichen Einbußen.

Quellen:
Infos der AGES
Infos des Gesundheitsministeriums
Infos der WHO
Reisehinweise des Außenministeriums nach Ländern geordnet

Corona-Virus: Erste Fälle in Kärnten und Vorarlberg
Die Zahl der Infizierten ist in Österreich auf 47 Personen gestiegen.

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