Aufklärungsarbeit
Fachstelle für digitalen Kinderschutz nimmt Arbeit auf

Viele Kinder und Jugendliche sind von Gefahren im Internet betroffen. Jetzt soll vermehrt aufgeklärt werden.  | Foto: PantherMedia/HayDmitriy
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Familienministerin Susanne Raab, Jugendstaatssekretärin Claudia Plakolm und Digitalisierungsstaatssekretär Florian Tursky (alle ÖVP) riefen im Februar zu verstärktem Kinderschutz im Internet auf. Eine neue Fachstelle geht diese Woche in Betrieb. 

ÖSTERREICH. Die neue Fachstelle für digitalen Kinderschutz soll ab der ersten Aprilwoche über Gefahren für Kinder und Jugendliche aufklären. Dazu zählen etwa sexualisierte Nachrichten im Internet, anstößige Bilder oder Erwachsene, die Minderjährige kontaktieren. 

Die Hilfe richtet sich vorrangig an Kinderschutzeinrichtungen und -organisationen sowie Jugendarbeitsfachkräfte. Diese sollen digital ausgebildet werden, damit sie Kinder für die Gefahren sensibilisieren können. Die Fachstelle soll es mit Unterstützung des Bundeskanzleramts vorerst bis zum Ende des Jahres geben. Geleitet wird sie laut Medienberichten von Bernd Jungwirth. 

Bewusstsein für Gewalt stärken 

Mit der neuen Fachstelle soll vor allem das Bewusstsein für mehr Kinderschutz im Internet gestärkt werden. Die Gewalt passiere hauptsächlich in sozialen Netzwerken, aber auch auf Gaming-Plattformen. 

Auf Betreiben von Familienministerin Susanne Raab (ÖVP) nimmt diese Woche eine Kinderschutzfachstelle gegen sexuelle Gewalt in der digitalen Welt ihre Arbeit auf. (Archiv) | Foto: BKA/Florian Schrötter
  • Auf Betreiben von Familienministerin Susanne Raab (ÖVP) nimmt diese Woche eine Kinderschutzfachstelle gegen sexuelle Gewalt in der digitalen Welt ihre Arbeit auf. (Archiv)
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Angeboten werden unter anderem Fortbildungen im Onlinebereich, Vernetzung und Bereitstellung von Fachinformationen und Hilfe bei der Adaptierung von Kinderschutzkonzepten.

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