Extremsport
Felix Baumgartner starb durch Aufprall in Italien

Felix Baumgartner wurde nach Angaben der zuständigen Staatsanwaltschaft in der Stadt Fermo erst durch den Aufprall getötet. | Foto: Facebook/Felix Baumgartner
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Die Staatsanwaltschaft Fermo gab neue Details zum tödlichen Motorgleitschirm-Unfall des österreichischen Extremsportlers Felix Baumgartner bekannt.

ÖSTERREICH/FERMO. Nach dem tragischen Tod des österreichischen Extremsportlers Felix Baumgartner sind am Dienstag weitere Einzelheiten zu dem Unfall mit seinem motorisierten Gleitschirm in Italien ans Tageslicht gekommen. Der 56-Jährige wurde nach Angaben der zuständigen Staatsanwaltschaft in der Stadt Fermo erst durch den Aufprall getötet, wie Staatsanwalt Raffaele Iannella der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Obduktion bestätigt schwere Verletzungen

Der Extremsportler wurde am vergangenen Donnerstag nach einer ersten Untersuchung am Freitag am Dienstag noch einmal genauer obduziert. Gerichtsmedizinerinnen und Gerichtsmediziner stellten dabei Verletzungen an der Wirbelsäule und die Durchtrennung des Rückenmarks fest. Das amtliche Ergebnis der Obduktion steht jedoch noch aus, und der Staatsanwalt legte sich nicht darauf fest, wann es veröffentlicht wird.

Zusätzlich soll ein technisches Gutachten klären, ob es möglicherweise Probleme mit dem Gleitschirm oder dem Motor gab. Iannella nannte einen Zeitraum von 1 bis 2 Monaten bis zur Veröffentlichung der Ergebnisse. Die Ermittlungen zu den Umständen des Unfalls dauern weiterhin an, dabei soll unter anderem auch die Bodycam des 56-Jährigen ausgewertet werden.

Baumgartner wurde im Herbst 2012 durch seinen Stratosphären-Sprung aus über 36 Kilometern Höhe in den USA weltberühmt.  | Foto: Luke Aikins/Red Bull Content Pool
  • Baumgartner wurde im Herbst 2012 durch seinen Stratosphären-Sprung aus über 36 Kilometern Höhe in den USA weltberühmt.
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Kamera möglicherweise Unfallursache

Nach bisherigen Erkenntnissen soll Baumgartner vor dem Absturz erfolglos versucht haben, den Rettungsfallschirm zu öffnen. Augenzeuginnen und Augenzeugen berichteten, dass der Motor-Paraglider im freien Fall auf das Areal eines Swimmingpools in Porto Sant'Elpidio geprallt war.
Nach einer ersten Rekonstruktion hatte Baumgartner eine Kamera am Motorgleitschirm angebracht, um Aufnahmen zu machen. Diese war mit einer kleinen Schnur befestigt. Möglicherweise durch eine abrupte Flugbewegung soll die Kamera in den Propeller geraten sein, wodurch das Segel kollabierte und das Fluggerät abstürzte.

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Felix Baumgartner wurde nach Angaben der zuständigen Staatsanwaltschaft in der Stadt Fermo erst durch den Aufprall getötet. | Foto: Facebook/Felix Baumgartner
Baumgartner wurde im Herbst 2012 durch seinen Stratosphären-Sprung aus über 36 Kilometern Höhe in den USA weltberühmt.  | Foto: Luke Aikins/Red Bull Content Pool
Ermittler vermuten, dass es durch eine abrupte Flugbewegung dazu kam, dass die Kamera in den Propeller geriet.  | Foto: Facebook/Felix Baumgartner

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