Benko-Prozess
Signa machte 650 Millionen Minus noch vor der Insolvenz
- Die Signa Holding des Ex-Investors Rene Benko meldete Ende November 2023 Konkurs an. Jetzt erst wird das ganze Ausmaß des Schadens bekannt.
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Die Signa Holding des Ex-Investors Rene Benko meldete Ende November 2023 Konkurs an. Jetzt erst wird das ganze Ausmaß des Schadens vor der offiziellen Insolvenzmeldung bekannt.
ÖSTERREICH. Der Insolvenzverwalter der Signa Holding hat erstmals den genauen Verlust im Jahr vor der Insolvenz beziffert. Demnach belief sich der operative Verlust auf rund 650 Millionen Euro. Das teilte Insolvenzverwalter Christof Stapf am Freitag, 26. September, im insgesamt fünften Bericht an die Gläubiger mit.
Der Unternehmensberatung Deloitte zufolge war die Signa Holding bereits Ende November 2022 insolvent. Die Insolvenz wurde dann allerdings mehr als ein Jahr später angemeldet. Die Prüfung weiterer Haftungs- und Anfechtungsansprüche laufe weiter, hieß es in dem Bericht.
- Das Oberlandesgericht Innsbruck: Mitte Oktober beginnt in Innsbruck der erste Prozess.
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Prozess beginnt Mitte Oktober in Innsbruck
Signa-Gründer Rene Benko wurde im Jänner 2025 in Innsbruck festgenommen und befindet sich seither in Untersuchungshaft. Mitte Oktober beginnt in Innsbruck der erste Prozess. Insgesamt meldeten Gläubiger Forderungen von rund 8,35 Milliarden Euro gegen die Signa Holding an. Davon hat der Insolvenzverwalter rund 2,76 Milliarden Euro anerkannt und etwa 5,59 Milliarden Euro bestritten. Weiters wurden gegenüber anderen insolventen Signa-Gesellschaften Forderungen von 423 Millionen Euro anerkannt.
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