Corona-Tests
Verpflichtende PCR-Tests an Schulen enden diese Woche
- Ein Monat vor Schulende enden auch die verpflichtenden Tests an Schulen.
- Foto: Barbara Schuster/RMW
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Diese Woche finden vorerst die letzten PCR-Tests an österreichischen Schulen statt. Auf freiwilliger Basis kann in Wien weiter getestet werden. In den anderen Bundesländern setzt man bei Bedarf auf Antigen-Tests.
ÖSTERREICH. Das unterschiedlich ausgestaltete PCR-Testprogramm, das seit Schulbeginn läuft, endet rund einen Monat vor Ende des Schuljahres. Nach Pfingsten werden dann nach Bedarf nur mehr Antigen-Tests eingesetzt, sollte es bereits festgestellte Infektionen in einer Klasse geben. In Wien können weiterhin fünf Tests pro Monat und Person freiwillig in der Schule durchgeführt werden.
Neun Monate lang in Schulen getestet
Im September starteten die regelmäßigen PCR-Tests an Schulen. Zu Beginn waren mindestens ein PCR-Test und zwei Antigen-Tests pro Woche verpflichtend. Später waren es dann zwei PCR- und ein Antigen-Test pro Woche. Diese Umstellung konnte nur langsam erfolgen, da es in einigen Bundesländern Probleme beim Testanbieter gab. Nach Ostern wurden Antigen-Tests nur noch bei bestätigten Fällen in der Klasse durchgeführt und PCR-getestet wurde nur noch ein Mal in der Woche.
- In Zukunft soll bei Verdachtsfällen in der Klasse auf Antigen-Tests zurückgegriffen werden.
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Wien ging Sonderweg
Die Bundeshauptstadt beschloss ihren eigenen Weg zu gehen und setzte bereit ab September verstärkt auf PCR-Tests. Mit "Alles gurgelt" wurde anfangs ab der Mittelschule/AHS-Unterstufe, später dann auch an Volksschulen mit einem anderen Testsystem als in den übrigen Bundesländern getestet. So wurden von Anfang an deutlich mehr PCR- als Antigen-Tests durchgeführt.
Ende erfolgt schrittweise
In Niederösterreich und im Burgenland wird heute, Montag, zum letzten Mal getestet, am Dienstag folgen Kärnten, Salzburg, Tirol und Vorarlberg und am Mittwoch, 1. Juni, enden auch in Oberösterreich und der Steiermark die verpflichtenden Tests. In Wien können die Schulen selbst festlegen wann zum letzten Mal verpflichtend gegurgelt wird.
- In Wien entscheiden die Schulen selbst wann zum letzten Mal getestet wird.
- Foto: Barbara Schuster/RMW
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Hacker ahnt Schwierigkeiten im Herbst
Wien geht erneut einen eigenen Weg. Die Einwurfboxen an den Schulen bleiben stehen, auch die gewohnten Abholzeiten bleiben aufrecht. So die Ankündigung von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ). Schülerinnen und Schüler können auf freiwilliger Basis weiterhin ihre "Alles gurgelt"-Tests in der Schule abgeben.
Nach wie vor können – gemäß der Verordnung des Bundes – fünf Proben pro Monat und Person ausgewertet werden. Nur wenn ein Test behördlich angeordnet wird, etwa bei Verdachtsfällen, kann über das monatliche Kontingent hinaus getestet werden. Hacker hätte die Schultests gerne wie bisher beibehalten. Die Spielregeln seien aus dem Nichts heraus geändert worden, kritisierte er.
"Es tut nicht weh, ein bisschen unsere Kinder zu schützen", sagte Hacker. Durch die regelmäßigen Tests hatte man einen guten Überblick über das Infektionsgeschehen gehabt. Aktuell gebe es in Wien 200 Schulen mit Infektionsfällen. Wie es im Herbst weiter geht, bleibt noch offen. Er warnte vor einer schwierigen Situation zu Schulbeginn.
September ungewiss
Österreichweit wurden letzte Woche 784 Infektionen bei Schülerinnen und Schülern entdeckt. Deutlich weniger als noch in der Vorwoche. Die Zahlen gingen jedoch nur in einem geringen Ausmaß zurück. Im März waren es noch bis zu 20.000 positive PCR-Tests pro Woche an den Schulen – damals gab es noch zwei Testdurchgänge pro Woche.
Wie es im Herbst weitergehen soll ist noch unklar. Ob und in welchem Umfang zu Schulbeginn wieder getestet werden soll, hängt vom Infektionsgeschehen ab, so Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP) Anfang der Woche. Ausgeschrieben wurden sie mit dieser Einschränkung bereits.
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