Nationalratswahl 2024
NEOS wollen "Reformstau" im Land angehen
- Die NEOS starten am Freitag mit u. a. Parteichefin und Spitzenkandidatin Meinl-Reisinger, Nationalratsabgeordnetem Schellhorn und Wiens Vizebürgermeister Wiederkehr in den Wahlkampf für die Nationalratswahl am 29. September.
- Foto: GEORG HOCHMUTH / APA / picturedesk.com
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In den letzten Tagen präsentierten Parteien ihre Wahlplakate und deren Wahlprogramme. Ganz offiziell sind die NEOS am Freitagnachmittag in den Nationalratswahlkampf gestartet. Im Zentrum der Veranstaltung stand der Wille, auf Bundesebene endlich Regierungsverantwortung zu übernehmen.
ÖSTERREICH. Beim Wahlkampfauftakt in Wien appellierten mehrere NEOS-Politiker an die Wählerinnen und Wähler, ihnen ihre Stimme zu geben, um endlich den Reformstau anzugehen.
"Jetzt ist die Chance, das zu verwirklichen und zu liefern, was wir versprochen haben", verwies sie auf das seit der EU-Wahl herrschende Momentum für die NEOS. "Wir haben uns sehr viel vorgenommen. Wir können das, wir wollen das und werden das in einer nächsten Regierung umsetzen." Und: "Gemeinsam mit euch kann ich das schaffen." "Es ist ein Job, den vielleicht nur eine Frau machen kann", meinte sie in ihrer Rede.
- Meinl-Reisinger will regieren.
- Foto: NEOS/Alina Steiner
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"Regieren ist nicht einfach"
Generalsekretär Douglas Hoyos verwies auf den "Reformstau" im Land. "In den letzten Jahren hat sich viel zu wenig bewegt, viel zu viel ist liegengeblieben". Mehrmals wurde auf die Wiener Regierungsbeteiligung verwiesen. In Wien habe man etwa die Luftsteuer und die GIS-Landesabgabe abgeschafft oder ein kostenloses Mittagessen an ganztägigen Schulen eingeführt. Aus seiner eigenen Erfahrung als Koalitionspartner der SPÖ in Wien wisse Wiener Vizebürgermeister und Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr: "Regieren ist nicht einfach, es ist manchmal hart - aber er ist geil."
Fehlende Transparenz in den Ländern
Ein Dorn im Auge aus der Sicht der NEOS sind die Landeshauptleute: "Wir sind die einzige Kraft, die nicht von den Landeshauptleuten abhängig ist, so Gastronom und Wieder-NEOS-Kandidat Sepp Schellhorn. Und: "Mit diesen Feudalherren müssen wir einmal anders reden." In den Ländern - und nicht nur dort - brauche es mehr Transparenz. "Wo geht welches Geld hin? Ich will das wissen."
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