Corona
Schallenberg: Lockdown für Ungeimpfte "vermutlich unvermeidbar"

"Wir sehen einem Winter und Weihnachten unter 2G entgegen", sagte Schallenberg.
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  • "Wir sehen einem Winter und Weihnachten unter 2G entgegen", sagte Schallenberg.
  • Foto: Christopher Dunker/BKA
  • hochgeladen von Julia Schmidbaur

Laut Bundeskanzler Alexander Schallenberg (ÖVP) wird der Winter und Weihnachten für ungeimpfte Menschen in Österreich "ungemütlich". Ein Lockdown für Ungeimpfte sei wohl "unvermeidbar", einen Lockdown für Geimpfte schließt der Bundeskanzler aber weiter aus.

ÖSTERREICH. Ein Lockdown für Ungeimpfte sei, so wie es aussehe, "vermutlich unvermeidbar", sagte Schallenberg bei einem Pressetermin am Donnerstag in Vorarlberg. Gemeinsam mit Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) warb er neuerlich für das Impfen.

Kein Lockdown für Geimpfte

Einem Lockdown für Geimpfte erteilte Schallenberg allerdings weiter eine Absage: "Ich sehe nicht ein, dass zwei Drittel ihrer Freiheit verlustig gehen, weil ein Drittel zaudert". Es solle keinen Lockdown geben der Geimpften aus Solidarität für die Ungeimpften, betonte der Bundeskanzler.

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Dies würde den Impfanreiz zerstören. Er sehe auch demokratiepolitisch nicht ein, warum sich die Mehrheit von der Minderheit "in Geiselhaft" nehmen lassen sollte. Man stehe  angesichts steigender Infektionszahlen und gemäß des Stufenplans wenige Tage davor, einen Lockdown für Ungeimpfte verhängen zu müssen. "Wir sehen einem Winter und Weihnachten unter 2G entgegen", sagte Schallenberg. Außerdem werde man den Kontrolldruck weiter verschärfen.

Schallenberg appellierte aber auch an die Eigenverantwortung, es gehe um die eigene Gesundheit. Er hoffe, dass die "Drohkulisse" Wirkung zeige. 

"Beschämend niedrige" Impfquote

Diskutieren will man auch eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen. Die Impfquote in Österreich bezeichnete der Bundeskanzler als "beschämend niedrig". Sowohl Schallenberg als auch Wallner betonten die Bund-Länder-Abstimmung als zentral in der Pandemie-Bekämpfung. In der Öffentlichkeit sein ein falsches Bild entstanden, so Schallenberg über die Gespräche mit den Landeshauptleuten aus Oberösterreich und Salzburg. Diese hätten einen klaren Blick auf die Möglichkeiten in ihren Bundesländern. Die Gespräche würden am Freitag fortgesetzt.

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