"Geht sich nicht aus"
Auch AMS-Chef für Erhöhung des Pensionsalters
- Auch AMS-Chef Johannes Kopf ist für eine Anhebung des gesetzlichen Penionsalters.
- Foto: AMS/Petra Spiola
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AMS-Chef Johannes Kopf unterstützt den Vorstoß der Vorsitzenden der Alterssicherungskommission nach einer Erhöhung des Pensionsantrittsalters. Es sei "sinnvoll, was Frau Mayrhuber fordert, weil es sich nicht ausgeht", sagte Kopf Medienberichte zufolge am Freitag.
ÖSTERREICH. Die Vorsitzende der Alterssicherungskommission, Christine Mayrhuber, brachte am Donnerstag eine schrittweise Erhöhung des Pensionsantrittsalters von 65 auf 67 Jahre ins Spiel. Um die Pensionen im finanzierbaren Rahmen zu halten, seien "unglaubliche Anstrengungen" nötig, sagte sie gegenüber dem "Standard". Bei einigen Oppositionsparteien, dem Pensionistenverband sowie der Arbeiterkammer stieß Mayrhubers Forderung auf breite Ablehnung. Von "Pensions-Alarmismus" und einer "giftigen Debatte" war u. a. die Rede.
AMS-Chef begrüß Vorstoß
Anders sieht AMS-Chef Johannes Kopf die Sachlage. Er begrüßt den Vorstoß, wie er am Freitag im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien wissen ließ. Mayrhubers Forderung sei sinnvoll, "weil es sich nicht ausgeht", so Kopf laut Medienberichte. Geht es nach der Expertin, soll das gesetzliche Pensionsalter schrittweise von 65 auf 67 Jahre angehoben werden. Dabei sprach sich die Vorsitzende der Alterssicherungskommission jedoch für eine lange Übergangsfrist aus. Zudem sollte die Anhebung Mayrhuber zufolge erst in der übernächsten Legislaturperiode starten.
Unternehmen in die Pflicht nehmen
Ferner sprach sich die Expertin dafür aus, dass Unternehmen mit einem Bonus-Malus-System dazu gebracht werden, für gesündere Arbeitsbedingungen zu sorgen und ihre Belegschaft bis zur Pension zu halten. Laut Mayrhuber könnte das jene Betriebe Geld kosten, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht bis zur Pension halten. Das sei nur fair, da die Versicherten für einen vorzeitigen Pensionsantritt selbst auch Abschläge zahlen.
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