Dutzende Firmen angezeigt
Missbrauch bei Reparaturbonus festgestellt
- Der Reparaturbonus wird von den Österreicherinnen und Österreichern gerne angenommen.
- Foto: ThisisEngineering RAEng/Unsplash
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Die Förderaktion des Reparaturbonus wird seit einigen Jahren gerne angenommen. Laut dem Umweltschutzministerium sollen mehrere Betrugsverdachtsfälle aufgedeckt worden sein. Mehrere Handyshops in Wien und anderen Bundesländern sollen darin involviert sein.
ÖSTERREICH. Das Umweltschutzministerium erklärt, dass die Fälle während Überprüfungen der teilnehmenden Betriebe entdeckt wurden. 36 Betriebe sollen bereits bei der österreichischen Staatsanwaltschaft angezeigt worden sein. In einer Aussendung des Ministeriums heißt es: "Die Firmen sind fast ausschließlich Handy-Shops. 31 haben ihren Sitz in Wien, zwei in der Steiermark, je eine Firma ist in Kärnten, Niederösterreich und Tirol."
- In der Betrugsmasche sind mehrere Handyshops verwickelt.
- Foto: insung yoon/Unsplash
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Bei aktuell 20 weiteren Betrieben besteht Betrugsverdacht, die Anzeigen werden aufbereitet. Bei den betroffenen Betrieben wurde die Teilnahme am Reparaturbonus eingestellt. Die Schadenshöhe ist noch unbekannt, sie wird sich im Laufe der Ermittlungen zeigen.
Volle Härte des Gesetzes
Die Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne) zeigt sich schockiert, dass sich Menschen an einem Projekt bereichern, dessen Sinn es ist, Menschen zu unterstützen. Bei den betroffenen Fällen hätte es die volle "Härte des Gesetzes verdient". Die zu Unrecht bezogenen Förderungen sind zurückzuzahlen oder werden gerichtlich eingeklagt.
- Der Bonus wird gerne für die Reparatur von Haushaltsgegenständen verwendet.
- Foto: Amin Hasani/Unspalsh
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Am Reparaturbonus nahmen bis dato rund 3.500 Partnerbetriebe teil. 800 davon waren Handyshops. In ganz Österreich wurden bereits 548.000 Anträge mit einer Förderung von 56,2 Millionen Euro genehmigt. Am meisten wurde der Bonus für Geräte wie Handys, Geschirrspüler, Waschmaschinen, Kaffeemaschinen oder Laptops verwendet.
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