ESC 2026 in Wien
So erkennst du gefälschte Tickets und Maschen

Rund um den Eurovision Song Contest 2026 in Wien wird mit einer erhöhten Aktivität von Internetbetrügern gerechnet. | Foto: APA-Images / APA / MAX SLOVENCIK
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  • Rund um den Eurovision Song Contest 2026 in Wien wird mit einer erhöhten Aktivität von Internetbetrügern gerechnet.
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Mit dem Start des Ticketverkaufs für den Eurovision Song Contest 2026 wächst auch die Gefahr von Online-Betrug. Veranstalter, Behörden und Cyber-Experten haben daher eine Info-Offensive gestartet, um Fans frühzeitig zu warnen und besser zu schützen.

ÖSTERREICH. Rund um den Eurovision Song Contest (ESC) 2026 in Wien wird mit einer erhöhten Aktivität von Internetbetrügern gerechnet. Vor dem Beginn der ersten Ticket-Verkaufswelle am 13. Jänner haben daher der ORF, die EBU, das Innenministerium, die Stadt Wien sowie die Plattform "Watchlist Internet" eine gemeinsame Informations- und Präventionsoffensive gestartet.

Ziel sei es, potenzielle Käuferinnen und Käufer für typische Betrugsmaschen zu sensibilisieren und den sicheren Ticketkauf zu fördern. Grundlage dafür ist ein mehrstufiges offizielles Ticketingsystem.

Bis 18. Dezember 2025 war eine Registrierung auf "eurovision.com" oder "oeticket.com" erforderlich, nur registrierte Personen können in der ersten Verkaufsphase Tickets über "oeticket.com" erwerben. Angebote in sozialen Netzwerken oder auf Online-Marktplätzen, insbesondere angebliche "Geheimkontingente" oder stark überteuerte Karten, gelten als unseriös.

Häufige Betrugsmaschen rund um Großevents

Erfahrungen aus früheren Großveranstaltungen zeigen, dass Betrüger zunehmend täuschend echt gestaltete Fake-Webseiten oder Online-Shops einsetzen. Betroffene zahlen für Tickets, erhalten jedoch entweder keine Ware oder ungültige Kopien. Auch Phishing-Mails, die vermeintliche Gewinne oder Last-Minute-Tickets versprechen, kursieren verstärkt. Ein genauer Blick auf Absenderadresse und Links könne viele dieser Versuche entlarven.

Erfahrungen aus früheren Großveranstaltungen zeigen, dass Betrüger zunehmend täuschend echt gestaltete Fake-Webseiten oder Online-Shops einsetzen.  | Foto: APA-Images / APA / HARALD SCHNEIDER
  • Erfahrungen aus früheren Großveranstaltungen zeigen, dass Betrüger zunehmend täuschend echt gestaltete Fake-Webseiten oder Online-Shops einsetzen.
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Zusätzlich warnen die Expertinnen und Experten vor gefälschten Social-Media-Angeboten, dubiosen Online-Umfragen sowie dem Teilen von Ticket-Selfies: QR-Codes können kopiert und missbraucht werden. Abseits des Ticketkaufs rückt auch sogenanntes "Quishing" in den Fokus. Dabei werden echte QR-Codes im öffentlichen Raum überklebt, um Kaufinteressenten auf gefälschte Webseiten zu leiten.

Eine weitere Gefahr stellt der "Enkeltrick 2.0" dar. Mithilfe von KI können Betrüger Stimmen von Angehörigen imitieren. Gerade während der ESC-Wochen im Mai könnten Anrufe mit angeblichen Notlagen für Verunsicherung sorgen. Die Polizei rät zu Rückrufen über bekannte Nummern und zuvor vereinbarten Sicherheitscodewörtern innerhalb der Familie.

Zentrale Meldestellen eingerichtet

Um Betrugsversuche rasch zu erkennen, wurde ein gemeinsames Netzwerk an Anlaufstellen eingerichtet. Verdächtige E-Mails oder Webseiten können an esc-cybersecurity@orf.at
gemeldet werden. Anzeigen sind bei jeder Polizeidienststelle oder online über die Meldestelle gegen Internetkriminalität des Bundeskriminalamts möglich. Beratung bietet zudem die Cybercrime-Helpline der Stadt Wien, "Watchlist Internet" selbst veröffentlicht laufend aktuelle Warnungen.

Martin Pils, Head of Cyber Security für den ESC 2026, betont dabei die Rolle der Öffentlichkeit: "Sicherheit ist Teamsport", Hinweise aus der Bevölkerung seien ein entscheidender Faktor, um Betrug frühzeitig zu stoppen.

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