Musik vor Alter bei "Dirty Alloy"

Thomas Reinisch, Werner Ackerl, Ingo Lichtenegger, Kevin Meister (v.l.) und Andreas Kraxner (nicht am Bild) sind nicht nur "Dirty Alloy", sondern auch gute Freunde.
  • Thomas Reinisch, Werner Ackerl, Ingo Lichtenegger, Kevin Meister (v.l.) und Andreas Kraxner (nicht am Bild) sind nicht nur "Dirty Alloy", sondern auch gute Freunde.
  • hochgeladen von Simon Michl

Vorm Altern sind wir alle, auch echte Rockstars, nicht gefeit. Nur „Dirty Alloy“ scheinen eine Ausnahme zu sein: 2011 gründeten die Deutschlandsberger Werner Ackerl (47) und Georg Blindhofer die Band und holten Gitarrist Ingo Lichtenegger (47) sowie Sänger Andreas Kraxner (32) dazu. Bei ihrem ersten großen Auftritt, im November 2014 in Steffan’s Glashaus in Deutschlandsberg, lernten sie den Frauentaler Thomas Reinisch (23) kennen und nahmen den Gitarristen gleich in der Band auf. Da Gründungsmitglied Blindhofer aus gesundheitlichen Gründen aussteigen musste, ist seit zwei Monaten Kevin Meister (26) neu am Schlagzeug mit dabei.

Schmutziger Metal

Alle fünf Musiker kommen aus verschiedenen Musikrichtungen und haben diverse Vorlieben - daraus ergibt sich auch der Name der Band. „Dirty Alloy“ heißt übersetzt „schmutzige Legierung“, was laut Ackerl den Stil der Band am besten beschreibt. „Man kann es umschreiben mit Alternative Metal, aber es setzt sich einfach aus allem zusammen, was jeder von uns einbringt“, meint der Bassist. „Seit ich dabei bin, wird es noch ein bisschen schmutziger“, lacht Meister, der auch bei der Hardcore-Metal-Band „Hard To Believe“ spielt.

Musik vor Alter

Ackerl und Kraxner spielen nebenbei auch noch bei anderen Bands mit, daraus ergibt sich, dass die fünf Mitglieder von „Dirty Alloy“ in letzter Zeit „zu wenig“ zusammenkommen, wie es Lichtenegger sagt. Dass jeder andere Musikrichtungen bevorzugt, damit gibt es in der Band keine Probleme. „Jeder spielt das was er am liebsten hat“, erzählt Lichtenegger. „Was wir in Summe daraus machen, macht uns auch aus.“ Derzeit schreiben die fünf ein neues Programm, mit dem sie ab Herbst wieder auf der Bühne stehen wollen, fast ein Jahr nach dem letzten Auftritt. „Qualität geht vor Quantität“, meint Reinisch. „Zwei, drei Nummern werden wir vom alten Set übernehmen, den Rest komplett neu schreiben.“ Die größere Herausforderung ist eher, dass alle Zeit finden, um gemeinsam zu proben. „Wir sind alle berufstätig, haben auch wichtigere Sachen“ so Meister, mit dem man sich gerade „einspielt“. Ein wenig Disziplin und vor allem die Wertschätzung der anderen Bandmitglieder sind für „Dirty Alloy“ Bestandteile ihrer Zusammenarbeit, es ist und bleibt jedoch ein Hobby. „Den Traum, dass wir das hauptberuflich machen können, hab zumindest ich schon verworfen“, meint Reinisch, obwohl er noch der Jüngste in der Band ist. „Aber es ist schön, dass sich das mittlerweile zu einer echten Freundschaft entwickelt hat.“ Und dabei spielt auch das Alter keine Rolle, war es doch die Musik, die sie alle zusammen gebracht hat.

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