Unsere Erde
Achtung vor Mäh-Robotern im Garten

Eine Hand voll Leben: Große wie so kleine Igel und viele andere Tiere haben keine Chance, wenn ein Rasenmähroboter einfach über sie drüber fährt und sie verstümmelt.
  • Eine Hand voll Leben: Große wie so kleine Igel und viele andere Tiere haben keine Chance, wenn ein Rasenmähroboter einfach über sie drüber fährt und sie verstümmelt.
  • Foto: Aktiver Tierschutz
  • hochgeladen von Susanne Veronik

Die Berg- und Naturwacht warnt vor dem Einsatz von Mäh-Robotern: Immer mehr Igel und andere Gartentiere werden durch diese Geräte schwerst verletzt. Die Artenvielfalt ist zunehmend in Gefahr.

BEZIRK DEUTSCHLANDSBERG. In den sozialen Medien kursieren immer mehr Fotos von verstümmelten Igeln und anderen Wildtieren, die dabei unerträgliche Schmerzen erleiden. Diese Bilder sind leider zur täglichen Realität geworden, wie man bei der Tierrettung vom Aktiven Tierschutz Steiermark  weiß, wo man die Tiere oft nur noch von ihrem unsäglichen Leid erlösen kann.
Ein Gartentrend, der vielen gartenbewohnenden Tieren zum Verhängnis wird, ist der Einsatz von Mäh-Robotern, denn immer mehr Gartenbesitzer setzen auf technisch unterstützte Rasenpflege. Die Gefahr, die für viele Tiere von derartigen Gartenhelfern ausgeht, wird oftmals unterschätzt. So haben kleine Säugetiere wie Igel, aber auch Blühpflanzen, Insekten, Amphibien und Spinnentiere angesichts der ungezügelt scharfen Messer fast keine Chance, in heimischen Gärten zu überleben. "Jetzt sind Igel sogar in den heimischen Gärten nicht mehr sicher", ist Bezirksleiter der Berg- und Naturwacht Deutschlandsberg Martin Povoden entsetzt.

Ohne Rücksicht auf Verluste

Mäh-Roboter sind meist Tag und Nacht im Einsatz und sollen so für einen scheinbar perfekten Rasen sorgen. Dieser Perfektionismus hat aber auch seinen Preis: Besonders der nächtliche Einsatz derartiger Geräte kann für Igel und viele andere nachtaktive Tiere tödlich ausgehen. Mit steigendem Einsatz von Mäh-Robotern steigt auch die Anzahl schwer verletzter oder sogar getöteter Igel, denn diese Tiere fliehen nicht bei Gefahr, sondern rollen sich zusammen und sind daher auch besonders gefährdet.

Verlust der Artenvielfalt

Unentwegte automatisierte Rasenpflege geht zu Lasten der Artenvielfalt in unseren Gärten und so haben Blühpflanzen, Insekten, Amphibien, Spinnentiere und auch kleine Säugetiere keine Chance: Alles und jeder wird überrollt. So werden steiermarkweit tagtäglich unzählige erwachsene Igel verstümmelt oder skalpiert, Jungtiere einfach überrollt und gehäckselt.
„Der verantwortungsvolle Gartenbesitzer sollte entweder gänzlich auf den Einsatz dieser elektrischen 'Helfer' verzichten oder zumindest deren Einsatz auf die Tagesstunden beschränken“, hofft Martin Povoden auf Einsicht.

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