Kinostart im Februar
Die Jazz Gitti agiert im „Gamskrimi“ als Oberärztin
- Etliche "Gamskrimi"-Darstellende waren bei der Premiere in Stainz anwesend
- Foto: Gerhard Langmann
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Die vier Kurzfilme wurden zu einer Kinoversion umgestaltet. "Kohle, Dampf und Eifersucht" - so der Titel - startet im Februar in den heimischen Kinos. Als Produzent fungierte Johannes Strunz, der Großteil der Figuren sind Laiendarstellende.
STAINZ. Ein guter Ruf eilte dem „Gamskrimi“ lange Zeit voraus, am vergangenen Freitag hatten die Gäste in der „Hofer Mühle“ die Möglichkeit, sich selbst ein Bild von der Materie zu machen. Der Bonus: Bislang produzierte die Crew vier Kurzfilme (etwa dreißig Minuten), die Präsentation in Stainz zeigte als Premiere den aus eben diesen Teilen zusammengesetzten Gesamtfilm. Wer steht hinter Gamskrimi? In erster Linie wohl Johannes Strunz, der sich als Drehbuchautor, Regisseur, Kameramann und Produzent John Pebblestone nennt. Einen Schritt dahinter steht aber bereits seine Frau Jana Strunz-Fundner, die für die Organisation, das Tür öffnen und das Kümmern zuständig ist.
- Gedränge bei der Eintrittskasse
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„Sie hat eine Meisterleistung hingelegt“, konnte sie bei der Premiere ein ehrliches Lob von ihrem Mann entgegennehmen. Etliche Darsteller waren in der „Hofer Mühle“ mit dabei. Etwa Crew-Mitglied Manuel Reinbacher, der ein simples Rezept verriet: „Wir haben einfach angefangen und sind immer besser geworden.“ Mit - Originalton - „Schweiß und Leid“ dabei waren Andreas Ortner und Markus Perner, die sich sichtlich über das Endergebnis freuten. „Herausfordernd, aber lustig“ bezeichnete Marc Andrae die Dreharbeiten.
Rauschgift im Spiel
Damit hinein in den Film, der mit einem Liebesspiel mit Todesfolge (gibt es einen derartigen Sachverhalt?) und Verletzten begann. Diese beiden Verletzten flüchteten aus dem Krankenhaus, um sich auf die Suche nach dem Mörder (der Mörderin?) zu machen. Recht bald merkten die beiden, dass auch Rauschgift und ein Lotteriegewinn von fast sieben Millionen Euro im Spiel waren. Ihr Verdacht richtete sich auf John und Lisa. Sie aber aufzufinden, war – wohl auch wegen des patscherten Vorgehens – recht schwierig.
- Johannes Strunz (alias John Pebblestone) mit Andreas Ortner (Charly) und Markus Perner (Gustl)
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Kompliziert wurde die Handlung auch, weil sich zwei weitere Todesfälle dazu gesellten: der eine im Flascherlzug, der andere bei einem Polizeiverhör. Nach etlichen Versuchen der Ermittler Charly (Andreas Ortner) und Gustl (Markus Perner) dann ein Schnitt, der die Besuchenden im Unklaren zurückließ. Doch wozu gibt es diese dramaturgische Feinheit: In einem Sequel (Fortsetzung) wurde die Festsetzung des Mörders einschließlich des Todesschusses durch den Polizisten gezeigt.
Nächster „Gamskrimi“ kommt
Ende gut, alles gut. Der Film, der von den Herstellern als „Low-Budget-Production“ geführt wird, schlingerte in bester „Rosenheim“-Manier unterhaltsam durch die 120 Minuten. Denn – so verlangt es das Publikum – auch Krimis dürfen lustig, skurril und schräg sein. Was allerdings bei den verschiedenen „Sokos“ von professionellen Schauspielstars geboten wird, lieferten im „Gamskrimi“ zum überwiegenden Teil lupenreine Laiendarsteller ab.
- Das "Mädchen für alles" stimmt bei John "Strunzi" Pebblestone
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Auch der Einbau von so genannten „Sponsor-Acts“ (Automobile Strobl, Kranerwirt, Negotia, Markus Resch, Vespa Börni) verlieh dem Film einen bodenständigen Drive. Fazit: Wenn der Film in den Kinos einigermaßen so gut ankommt, wie bei der Premiere in Stainz, braucht man sich um seinen Erfolg keine Sorge machen. Nachsatz: Im Mai starten die Dreharbeiten für einen nächsten „Gamskrimi“.
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