Dreitages-Event
Ideales Ausflugswetter bei den „Gartenfreuden“ auf Schloss Stainz
- Auch ein Schluckerl zählt zu den Gartenfreuden
- Foto: Gerhard Langmann
- hochgeladen von Gerhard Langmann
Einmal mehr ein Eldorado für jeden Gartenfreund: Die "Gartenfreuden" auf Schloss Stainz boten an drei Tagen viel Information über alles, was zu einem gepflegten Garten gehört.
STAINZ. Zum wiederholten Mal machte die „Gartenfreuden“-Schau Station auf Schloss Stainz. Und einmal mehr hieß das Organisatoren-Duo Angelika Stiotta und Andreas Rottensteiner zur Eröffnung eine Abordnung des Gemeinderates willkommen. „Mach ma eine Runde!“, luden die Veranstalter zu einem Rundgang durch das Ausstellungsgelände, das den kleinen Innenhof, den großen Innenhof, den Schlossgarten, das Refektorium und den Schlosskeller umfasste, ein. Der Name der Ausstellung trug der Vielfalt volle Rechnung, denn an jeder Ecke war Gartenfreude zu verspüren.
Zum einen waren es die Blumen, Sträucher, Bäume und Pflanzen, die es zu erkunden gab. Zum anderen waren Gartenkunst, -möbel, und -keramik in vielerlei Ausformungen zu sehen. Schließlich nahmen Kunst, Kunsthandwerk und Design einen breiten Platz ein. Nicht zu vergessen sind die kulinarischen Stationen, die bei einem Ausflug am Wochenende natürlich nicht fehlen sollten. Insgesamt boten über einhundert Ausstellende ihr Angebot an. „Wir sind sehr froh über die Ausstellung“, freute sich Bürgermeister Karl Bohnstingl, der mit Vizebürgermeister Friedrich Scheer und dem Gemeinderatsteam BR Werner Gradwohl, Manuela Langmann, Kurt Moser, Melanie Scherret und Christina Sebl zur Eröffnung gekommen war, über das Wiedersehen in Stainz.
Unbeschwertes Flanieren
Gleich beim Eingang in den großen Innenhof blieb man beim Stand Baumschule & Kastanienhof Meißel hängen, der Obst-, Ziergehölze, Stauden, Gräser und eine Vielzahl an Rosen, Beeren und Sträuchern zeigte. „Das macht mir persönlich viel Spaß“, verwies Hannes Meißel auf die neu gezüchtete Passionsfrucht. Im Schlossgarten führte der Weg vorbei am Keramikstand von Sieglinde Prelog. „Hier gibt es nur Unikate“, zeigte die Kunsthandwerkerin auf Skulpturen, Objekte und Pflanzengefäße aus schamottiertem Ton.
Die Herstellung sieht nach der Modellierung einen ersten Brand vor. Nach Einfärbung und Glasur erfolgt im Raku-Ofen ein zweiter Brand. Die typischen Krakelen entstehen durch die Reduzierung in Sägemehl. Ebenfalls im Garten zu finden war der Stand der Wiener Blindenwerkstätte mit einer Produktionsstätte auch in Graz. Für alle Artikel wie Besen, Bürsten in allen Breiten und doppelt genähte Abstauber werden Naturmaterialien verwendet, die ausschließlich von blinden, sehbehinderten oder gehandicapten Menschen verarbeitet werden.
Käse, Mineral und Holz
Etwas weiter traf man auf den Stand von Infinity Cheese Manufacture Wien, das luxuriösen Käsegenuss auf höchstem Niveau verkörpert. „Es wird nur Natur verarbeitet“, verriet Beraterin Monika Stix, dass alle Produkte von der traditionsreichen Käsekunst Hollands und der Schweiz inspiriert sind. Im Schlosskeller hatte Koala Minerals seinen Arbeitsplatz. „Die haben Millionen von Jahren gebraucht“, deutete Michael Svaton auf eine Vielzahl an kristallinen Steinen in natürlicher und geschliffener Form.
Die botanischen Schleifbilder von Anton Thurnberger gleich daneben fügten sich ideal in das Ambiente ein. „Für mich war das heuer ein Aufstieg“, freute sich Josef Berger über seinen Platz im Refektorium, nachdem er bisher immer im Keller untergebracht war. Sein Doppelstand enthielt auf der einen Seite Marmeladen, Säfte, Chutneys und Geschenkssets und auf der anderen Seite praktisches Holzspielzeug. „Ich fahre jeden Monat nach Stiwoll“, ließ er wissen, dass er sich beim „Offenen Schnitzen“ laufend weiterbildet.
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