Zwei Special Guests
Senecura-Monatsgeburtstagsfeier in Stainz
- Die Jubilare (Gerhard Wippel, li) und Christian Gruber (re) im Kreis der Gratulanten
- Foto: KK
- hochgeladen von Gerhard Langmann
Bei der Monatsgeburtstagsfeier im Senecura Stainz wurden zwei außertoruliche Jubilare geehrt: Fitnesstrainer Gerhard Wippel und "Musikdoktor" Christian Gruber.
Die Monatsgeburtstagsfeiern im Senecura-Seniorenhaus Stainz umweht stets ein Hauch von Festlichkeit. Die Bewohner mit dem passenden Geburtsmonat werden zu einer gemeinsamen Feier in der Aula des Hauses gebeten. Als „Halbrunde“ wurden diesmal besonders Hermine Lechner (95 Jahre) und Sophie Oswald (85) hochleben gelassen.
Als Paukenschlag obendrauf wurden zwei Persönlichkeiten vor den Vorhang geholt, die von den Jahren zwar nicht unbedingt in ein Altersheim passen, die aber sehr, sehr eng mit dem Senecura verbunden sind. Der eine ist Christian Gruber, dessen Vierziger nicht ausgelassen wurde, der andere Gerhard Wippel, der seinen 41. Geburtstag (er zählt die Jahre vom Fünfziger herunter) feierte. Beide wurden mit viel Applaus bedacht und mit einem Präsent überrascht.
Überraschung mal zwei
Einer (Gerhard Wippel) gratulierte dem Anderen (Christian Gruber), kann man da wohl sagen, denn der vielseitige Fitnesstrainer, in dessen Vita Auftritte als Freddy Quinn, Heino, Lale Andersen, Weihnachtsmann und Osterhase zu finden sind, hatte für den „Musikdoktor“ (er hat am selben Tag Geburtstag wie die Musikgrößen Justin Bieber, Thomas Anders, Harry Belafonte) ein paar Gstanzl vorbereitet. „Der Dreiß’ga is vorbei, jetzt loch’n die Vierzig, Christian, koa Bange, du bist nou recht knackig und würzig“, war da zu hören. Auch einen Wunsch packte er in die Gstanlzl-Form: „Die letzte Stroph’n is persönlich und aktuell brandneu, schenk‘ uns vül Freid und bleib‘ uns nou long treu.“ Ganz ohne Ansprache kam auch Gerhard Wippel nicht davon. Franziska Hiden, die stets freundliche Senecura-Seele, hatte ein paar Zeilen zu Ehren ihres Arbeitskollegen verfasst. Auch hier ein Auszug: „Wir BW sind stets gefordert hier, es gibt ka stüll’s Sitzen neb’n dir“. „Nun hör ich schon mit’m Dichten auf, lieber Gerhard, mach‘ schnell dein Packerl auf“ tönte der abschließende, von der Heimleitung, den freiwilligen Helfern und den Bewohnern mitgetragene Geburtstagswunsch. Die Aufklärung: BW steht als Kürzel für Bewohner.
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