Auf dem Jakobsweg
Ehepaar aus Groß St. Florian legte 840 Kilometer zurück
- Das Ehepaar am Ziel: die Kathedrale in Santiago de Compostela
- Foto: Riffel
- hochgeladen von Katrin Löschnig
Für Anita und Erwin Riffel aus Groß St. Florian ist ein großer Traum in Erfüllung gegangen: Die beiden haben die weite Strecke von Irun nach Santiago de Compostela auf dem Jakobsweg gemeinsam zurückgelegt.
GROß ST. FLORIAN. Die spannende Reise von Anita und Erwin Riffel begann im April in Irun an der spanisch-französischen Grenze und führte die kommenden 35 Tage an der spanischen Nordküste entlang durch das Baskenland, Kantabrien, das Fürstentum Asturien und Galicien bis nach Santiago de Compostela. Durchschnittlich legten sie 24 Kilometer pro Tag zurück. Ständige Begleiter waren ihre zwei „Babys“: Rucksäcke mit je rund zwölf Kilogramm Gewicht.
Schöne Erlebnisse
„Unglaublich schöne landschaftliche Eindrücke wie sattgrüne Berge und Hügel, Eukalyptuswälder, Traumstrände und Steilküsten sowie tolle Städte und Ortschaften gestalteten das Wandern sehr kurzweilig. Die spanische Kultur und Lebensfreude faszinierte uns in vielen Phasen unseres Weges“, schwärmen die zwei „Backpacker“ von ihrer Reise.
Doch auch nette Bekanntschaften blieben ihnen in Erinnerung: „Begegnungen mit Menschen aus der ganzen Welt führten zu interessanten Gesprächen und bis heute andauernden Kontakten.“ Für die Mühen und Anstrengungen des Gehens wurden die beiden immer wieder durch die schmackhafte und abwechslungsreiche spanische Kulinarik am Ende jeden Tages belohnt.
- Erwin Riffel mit den beiden Rucksäcken
- Foto: Riffel
- hochgeladen von Katrin Löschnig
Am Ziel angekommen
„Nachdem die unheimlich erfüllenden Tage wie im Flug vergangen waren, erreichten wir am 24. Mai um ca. zwölf Uhr unser Ziel – die Kathedrale in Santiago de Compostela“, erinnert sich das Ehepaar.
„Mit Staunen und Demut hielten wir auf dem Platz vor der Kathedrale inne. Dankbar für das Glück, dass wir diesen Weg gemeinsam gehen durften.“
Anita und Erwin Riffel
Die beiden möchten sich bei den Freunden und Bekannten bedanken, die sie gedanklich auf dem Weg begleitet haben und sich an ihren Bildern und kleinen Anekdoten erfreut haben. Die vielen aufmunternden Worte hätten ihnen immer wieder neue Stärke verliehen.
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