Valentinstag in Stainz
Von den politischen Parteien gab es Blumen und Schnitten
- Ein Primelstöckl von der Alternative für Stainz
- Foto: Gerhard Langmann
- hochgeladen von Gerhard Langmann
Diesmal fiel der Valentinstag auf einen Samstag. Für die Alternative für Stainz, die Freiheitliche Partei Stainz und die Stainzer Sozialdemokraten brachte dies den Vorteil, viele Passanten und Passantinnen auf der Straße und in den Geschäften anzutreffen.
STAINZ. Der Valentinstag lädt geradezu zu einem Präsent an die Bevölkerung ein. Es war daher nicht verwunderlich, dass sich die Bürgerliste Alternative für Stainz, die Freiheitliche Partei Stainz und die Stainzer Sozialdemokraten mit Blumengrüßen oder einer Valentinsschnitte bei den Passanten und Passantinnen im Erzherzog-Johann-Markt einstellten. Um im Alphabet zu bleiben: „Wir haben uns beim Billa, beim Hofer und beim Spar positioniert“, begründet AfS-Sprecher Franz Hopfgartner den Valentinseinsatz mit der langen Tradition.
Er selbst konnte wegen einer starken Erkältung nicht dabei sein, seine Bürgerliste-Kollegenschaft versuchte aber, das Ohr für Anregungen, Gedanken und Wünsche der Menschen offen zu haben. „In einem ungezwungenen Gespräch tauchen da die unterschiedlichsten Standpunkte auf“, versprach etwa Hofrat Günter Farmer, die angesprochenen Themen zu behandeln und bei Gelegenheit in den Gemeinderat zu bringen.
Blaue Primeln
Die Stainzer Freiheitlichen waren stationär (Stand neben der Mariensäule) und mobil (Besuche in den Geschäften) im Einsatz. Mit im Team war Bezirksbauer Josef Thomann, der sich über einen kräftigen Zugewinn an Stimmen bei der Landwirtschaftskammer freuen konnte. Einen Befund über die Geschäftigkeit am Hauptplatz machte sich Ortsparteiobmann Friedrich Scheer, dem die abnehmende Frequenz augenscheinlich war.
„Da ist noch viel Luft nach oben“, sah er viel Einsatz, Bemühen und Gehirnschmalz im Gemeinderat für eine Belebung des Ortszentrums als unbedingt erforderlich an. „Wir sind heuer auf die blauen Primeln gekommen, weil sie den Frühling symbolisieren“, begründete BR-Mitglied Werner Gradwohl den Umstieg vom bisher verwendeten „Männertreu“.
Süße Schnitten
Zu Fuß durch das Ortszentrum und die Geschäfte nahmen die Stainzer Roten ihren Weg. Sie setzten auf süße Valentinstag-Schnitten, die sie als „Herz für die Lebensrealität“ verstanden wissen wollten, die Sicherheit für die Frauen, eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung und die echte Vereinbarung von Familie und Beruf einschließen.
Aber weniger um eine ausschließlich „süße“ Betrachtung kam es GemR Markus Peyer, Thomas Stoimaier und Sonja Münzer an, ihnen ging es um das Gespräch mit den Menschen auf der Straße und in den Betrieben. „Da waren etliche sehr vernünftige Ansätze dabei“, versprach Markus Peyer, sich im Gemeinderat dafür einzusetzen. Ein landesweites politisches Ansinnen war ihm dennoch wichtig: die Teilnahme an der Petition, die Energieversorgung zu 100% in steirischer Hand zu belassen.
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.