Ski Alpin
Nach Comeback: Bestes Weltcup-Ergebnis für Julia Scheib
- Julia Scheib ist zurück im Weltcup! Platz 13 beim Riesentorlauf in Kranjska Gora nach fast zwei Jahren Leidenszeit
- Foto: GEPA pictures
- hochgeladen von Simon Michl
Julia Scheib meldete sich am Sonntag richtig zurück im Ski-Weltcup: Nach fast zwei Jahren Verletzungspause und zuletzt drei Rennen ohne Punkte erzielte die Frauentalerin beim Riesenslalom in Kranjska Gora ihr bestes Weltcup-Ergebnis.
FRAUENTAL. Zugegeben, die Schlagzeilen nach dem zweiten Riesenslalom von Kranjska Gora waren andere: Mikaela Shiffrin, die mit 82 Weltcupsiegen mit Lindsey Vonn gleichzog, und die anhaltende ÖSV-Formkrise. Mittendrin stach aber die jüngste Österreicherin im Klassement heraus: Julia Scheib, die auf Rang 13 nicht nur beste ÖSV-Läuferin wurde, sondern damit auch ihr bestes Weltcup-Ergebnis ihrer Karriere holte.
Fast zwei Jahre Pause
Was für die 24-jährige Frauentalerin aber noch bedeutender ist: Es war ihr erstes erfolgreiches Rennen nach fast zwei Jahren. Im Februar 2021 riss sich Scheib das Kreuzband im linken Knie (2016 war schon das Kreuzband im rechten Knie gerissen) – es folgten 682 Tage ohne Rennen und vier Operationen, weil das Knie immer wieder Probleme bereitete. Seit Juli ist Scheib wieder auf Schnee unterwegs, Ende Dezember gab sie am Semmering ihr Comeback. "Wenn du mich im November noch Skifahren gesehen hast, hat das ganz anders ausgeschaut", erzählt die Frauentalerin von einer harten Zeit, die sie hinter sich hat.
Schneller zweiter Durchgang
Sportlich funktionierte es am Semmering noch nicht, sie verpasste in beiden Riesentorläufen den zweiten Durchgang. Am vergangenen Wochenende in Kranjska Gora kam Scheib auch schlecht rein, dort schied sie am Samstag nach wenigen Toren aus. Am Sonntag beim zweiten Riesenslalom meldete sich die Frauentalerin aber endgültig zurück: Mit einem Sprung von Platz 23 auf 13 führte Scheib die kleine Aufholjagd der Österreicherinnen im zweiten Durchgang an, setzte dabei die sechstschnellste Laufzeit in den Schnee.
- Die 24-jährige Frauentalerin kann mit dem zweiten Ergebnis von Kranjska Gora zufrieden sein.
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Dabei war ihr zweiter Lauf nicht frei von Fehlern, allerdings wieder risikoreich und mit viel Tempo – so, wie man Scheib schon vor ihrer Verletzung kannte. "Das war kein perfekter, kein fehlerfreier Lauf, aber die Zeit ist echt in Ordnung", war sie im Ziel glücklich, wo auch ihr Heimatverein aus Frauental dabei war. "Das ist jetzt ein richtig guter Schritt gewesen!" Die nächsten Schritte im Weltcup kann Scheib spätestens bei den nächsten Riesentorläufen (24. Jänner am Kronplatz, 28. Jänner in Spindlermühle) machen.
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