Erster Dreipunkter der Saison
SC Strasser Bau Stainz 1922 – GASV Pölfingbrunn 5:1 (3:1)
- "Erfolgsball" als Spende der Gemeinde: Christoph Oswald, Christopher Kowatschitsch, Karl Bohnstingl, Markus Leitinger (v.l.)
- Foto: SC
- hochgeladen von Gerhard Langmann
Und das gleich recht deutlich: Der SC Strasser Bau Stainz 1922 fuhr mit dem 5:1 gegen GASV Pölfingbrunn den ersten Sieg in der Herbstmeisterschaft ein.
GEBIETSLIGA WEST. Na, wer sagt’s denn: Mit dem Dreipunkter am Freitag haben die Blau/Gelben gezeigt, dass sie doch noch siegen können. Der große Unterschied zu den bisherigen Auftritten: Die herausgespielten Tormöglichkeiten wurden konsequent verwertet. Dabei fanden die ersten Chancen die Gäste vor, Marko Panikvar und Tilen Osovnikar scheiterten bei ihren Torversuchen. Die Gastgeber machten es besser: Nach einem schönen Stanglpass fixierte Aleksandar Radic die 1:0-Führung (14.). Alexander Schwarzenbacher hätte nachlegen können, nach einem Corner verfehlte er aber das Tor (16.).
Umgekehrt sauste der Distanzschuss von Alen Buksek recht knapp am Stainzer Tor vorbei (20.). Danach waren die Chancen aber nur mehr auf Stainzer Seite zu finden: Amin Bajric stellte aus kurzer Distanz auf 2:0 (27.) und zwei Minuten später vollendete Jonathan Brosch zum 3:0 (29.). Pech hatte Käpt’n Christopher Kowatschitsch, sein Kopfball landete an der Latte (42.). Kein Pech hatte Marko Panikvar, sein Distanzschuss passte haarscharf zum 3:1 in das rechte Eck (45.+1).
Dominanz auch in Hälfte 2
Auch in Hälfte 2 ist von einem Übergewicht an Stainzer Torchancen zu berichten. Es begann mit Amin Bajric, dessen Schuss an die Latte abgefälscht wurde (47.). Dann machte derselbe Spieler aber ernst, sein satter Schuss von der 20-m-Marke landete unhaltbar zum 4:1 im Netz (60.). Wenig später war es wieder ein Schuss aus der Ferne: Manuel Kreinz traf flach und präzise zum 5:1 in das Gehäuse (63.).
Ganz war’s das aber nicht mit der Spannung: Nach einem Fehler von Keeper Erik Arzensek brachte Amin Bajric den Ball nicht im Tor unter (75.). Der Tormann war es dann aber, der einen exakten Fernschuss von Christopher Kowatschitsch sehenswert parierte (77.). Pass statt Schuss wäre bei der Gelegenheit von Alexander Putzer wohl besser gewesen, so konnte der Tormann rettend eingreifen (80.). Dennoch: Es war eine klare Sache für die Stainzer, denen der deutliche Sieg doch einiges an Selbstvertrauen gebracht haben sollte. Den Matchball stellte Bürgermeister Karl Bohnstingl zur Verfügung.
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