Ein Vergleich zahlt sich aus

Die Baulandpreise in der Steiermark sind unterschiedlich – am teuersten ist der Großraum Graz.
  • Die Baulandpreise in der Steiermark sind unterschiedlich – am teuersten ist der Großraum Graz.
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  • hochgeladen von Susanne Veronik

BEZIRK DEUTSCHLANDSBERG. Wer sich Wohnraum schaffen möchte und dabei auf Eigentum setzt, tut gut daran, die Immobilienpreise vorab zu vergleichen. Je nach Region beziehungsweise sogar nach Gemeinden ergeben sich teils eklatante Unterschiede.


Lage macht es aus


So kostete der Quadratmeter in der Grazer Innenstadt im Vorjahr durchschnittlich 397,30 Euro, in Kitzeck im Sausal bekam man um dieses Geld schon über 14, in Birkfeld sogar schon 26 Quadratmeter. Erhoben werden diese Daten in regelmäßigen Abständen vom Grazer Unternehmen ZT Datenforum. "Bei uns sind monatlich 13 Mitarbeiter damit beschäftigt, 10.000 Kaufverträge zu lesen und auszuwerten", erklärt Dieter Leitner, der Chef dieser Ziviltechniker-Genossenschaft ist. "Alle Daten werden also noch von Menschenhand erfasst", schmunzelt Leitner. Und das mit Erfolg, ist das Unternehmen doch Anlaufstelle und Datenquelle unter anderem für die Wirtschaftskammer Österreich und Statistik Austria, die daraus den Immobilienpreisindex ableitet.

Große Preisspanne

Die höchsten Baulandpreise finden sich, wie zu erwarten, in Graz, auch das Grazer Umland ist aufgrund der guten Infrastruktur eine beliebte Wohngegend. So hatte die Gemeinde Seiersberg-Pirka 2016 beispielsweise den höchsten, durchschnittlichen Baulandpreis mit 139,53 Euro. Auch in Tourismusregionen ist das Preisniveau bekanntermaßen hoch. Schlusslicht bei den Baulandpreisen bildete im Vorjahr hingegen die Gegend um Bad Radkersburg – so wohnte man in St. Peter am Ottersbach um durchschnittlich 13,71 Euro pro Quadratmeter. "Natürlich sind diese Daten teilweise Momentaufnahmen", stellt Leitner klar, "denn je kleiner eine Gemeinde ist, umso eher verändern sich bei zwei, drei Transaktionen die Durchschnittswerte." Wie genau sieht es nun im Bezirk Deutschlandsberg aus? Die WOCHE hat die auffälligsten Daten dazu.

Lannach boomt

Auffallend sind hier die Zahlen von Lannach. Im Durchschnitt kostet ein Quadratmeter Bauland hier 79,42 Euro. Dies entspricht laut der Statistik einer Steigerung von 12,10 Prozent. Aber auch Wettmannstätten ist gefragt. 39,35 Euro muss man hier für sein Grundstück berappen, was einer Steigerung von 7,86 Prozent enspricht. Weitere Steigerungen gibt es in Eibiswald (Durchschnitt 24,48 Euro), Stainz (45,54 Euro) und auch in Groß St. Florian (27,39 Euro). Hingegen gibt es in der Stadtgemeinde Deutschlandsberg einen leichten Rückgang um 1,85 Prozent. Hier betragen die Kosten im Durchschnitt 69,35 Euro. Am Bezirk schätzen die Menschen die hervorragende Infrastruktur sowie die Anbindung nach Graz.

Nähere Informationen und genaue Abfragemöglichkeiten finden sich hier und auf: www.immonetzt.at

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