09.01.2018, 12:41 Uhr

Neujahrswunschkonzerte am laufenden Band

Das Neujahrskonzert der Spielgemeinschaft Schwanberg-St. Peter war von Erfolg gekrönt. (Foto: Simone Koch)

Zu gleich zwei Neujahrskonzerten hat die Spielgemeinschaft Schwanberg-St. Peter im Sulmtal geladen.

ST. PETER IM SULMTAL. Tempo, Präzision und Höchstleistung – mit diesen Worten leitete Moderatorin Evelyn Schweinzger die diesjährigen Neujahrswunschkonzerte in St. Peter und Schwanberg ein. Ein temporeiches, herausforderndes und schwieriges Konzert wurde von den Musikerinnen und Musikern der Spielgemeinschaft den zahlreichen Gästen dargeboten. Beide Male konnten die Hallen in St. Peter und in Schwanberg bis auf den letzten Platz gefüllt werden.


Fanafare zum Auftakt

Eröffnet wurden die Konzerte durch die Blechbläser der SGM mit der „Wiener Philharmoniker Fanfare“. Noch bevor die beschwingten Klänge des „Lagunen Walzers“ erklungen, betrat das Holzregister die Bühne. Danach folgte die erste Überraschung des Abends. Mit dem „Bodingbauer-Medley“ wurde das Lichte gedimmt und über den Köpfen der Besucher erstrahlten wundervolle Bildaufnahmen aus unserer wunderschönen Region. Umrahmt mit Texten und Bildern wurde dieses Medley zu einem emotionalen und berührenden Programmpunkt. Bevor es in die Pause ging, wurde von den Musikerinnen und Musikern noch ein tongewaltiges „Schlachtgemälde“ mit „Overture 1812“ gezeichnet. Abschließend für den ersten Teil wurde noch das Stück „Rumänischer Tanz“ aufgeführt, welches im April letzten Jahres bei der Konzertwertung für 94,16 Punkte für die SGM gesorgt hatte.

Mit Schwung ins neue Jahr

Im zweiten Teil ging es um einiges beschwingter zur Sache. Hervorgehoben durch einige Solisten, welche ihr Können unter Beweis stellen. Um einige zu nennen: Lisi Weber und Michaela Kogelnik (Flöte), Thomas Stopper (Klarinette), Manfred Schweinzger und Stefan Gollien (Trompete), Michael Hartner (Horn), Viktoria Wildbacher, Laura Sappl und Julia Gadner (Saxophon). Beim Solostück „Bugler´s Holiday“ zeichnete sich das gesamte Trompetenregister durch hervorragende Technik und großartiges Können aus. Doch nicht nur die Trompeten zeigten was möglich war. So brillierte Paul Koch am Xylophon bei „Swingair Bumble Bee“.

„Birdland“ und „Oh Happy Day“

Doch nicht nur musikalisch wurde der Konzertabend ein Ohrenschmaus. So gab es noch eine weitere Überraschung für die Besucher. Vor dem Orchester positionierten sich einige Musikerinnen und Musiker und rüsteten sich mit Mikrophonen aus. Mit den Stücken „Birdland“ und als Zugabe „Oh Happy Day“ stellten sie nicht nur ihr musikalisches Können, sondern auch ihr Gesangstalent unter Beweis. Traditionell wurden die Konzerte mit dem Marsch „Oh du mein Österreich“ beschlossen.


Jungmusiker und Ehrungen

Im Rahmen der beiden Konzerte konnten wieder einige Jungmusiker in die Reihen der jeweiligen Vereine und der Spielgemeinschaft aufgenommen werden. Lukas Krasser und Sarah Oswald (beide MV St. Peter) sowie Karl-Heinz Lukas (MMK Schwanberg). Das Verdienstzeichen für 15-jährige Tätigkeit erhielten Johanna Kiegerl und Markus Gadner (MMK), für 30-jährige Tätigkeit Heinz Koch (MMK), für 40-jährige Tätigkeit Josef Gollien und Martin Winkler (MV / MMK). Ebenso wurde der Obmann der Marktmusikkapelle Schwanberg, Raimund Temmel, mit dem Verdienstkreuz in Bronze seitens des Landsverbandes ausgezeichnet. Eine besondere Ehre wurde Ernst Krasser zu Teil. Ihm wurde für sein Wirken im Musikverein St. Peter i.S. die Ehrenmitgliedschaft verliehen.
Ein besonderer Dank gilt den freiwilligen Helfern rund um das Konzert, der Fa. Deutsch sowie den Gemeinden St. Peter i.S. und Schwanberg.

Von Hannes Mörth
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