Frauenbotschafterin aus dem Bezirk
Gabriele Köhlmeier on Tour

Gabriele Köhlmeier, mit der Kunst für die Sache der Frauen kämpfen.
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  • Gabriele Köhlmeier, mit der Kunst für die Sache der Frauen kämpfen.
  • hochgeladen von Claudia Wagner

Am 8. März wird der Internationale Frauentag gefeiert. Seit über 100 Jahren wird mit diesem Gedenktag dem Kampf der Frauen um Gleichberechtigung, um das Wahlrecht, um Emanzipation gedacht. Rund um diesen Tag finden sich auch heute noch allerorten Frauen zusammen, um auf die noch immer herrschende Benachteiligung von Frauen in den verschiedensten Lebensbereichen hinzuweisen. Eine, die seit über vierzig Jahren mittels der Kunst auf die Sache hinweist, ist die in Sankt Marein bei Graz lebende Schauspielerin Gabriele Köhlmeier.

Bereits 1977/78 hat Gabriele Köhlmeier, damals noch Gabriele Vajdic, mit dem Ensemble „theaterarbeiterkollektiv“ ihres späteren Ehemannes Otto Köhlmeier, in zwei Produktionen auf die Problematik hingewiesen. „Interruptus – Szenen zum Mythos vom schwachen Geschlecht“ nannte sich die eine, „dem Manne untertan“ die andere. Seither hat sie in einer Vielzahl von bitterbösen Theaterstücken wie in satirisch-kabarettistischen Unterhaltungsprogrammen das Thema „Frau und Frauenemanzipation“ behandelt. Ob „Jungfrau, Mutter oder Hure“, ob ‚“Medea“ oder „sissi infernal“, ein Stück über das Leben und Sterben der Romy Schneider. Ob "Stabat Mater Furiosa" (die wütende Mutter) oder "Is' was, Alter?". Immer wieder ging es Gabriele Köhlmeier darum, mit theatralischen Mitteln auf die nach wie vor gegebene Benachteiligung von Frauen in einer männlich dominierten Gesellschaft hinzuweisen. In den nächsten vier Wochen tourt die inzwischen 65jährige mit gleich zwei Produktionen quer durch Österreich. Mit ihren Kabarettprogrammen „Datum abgelaufen – Ware in Ordnung“ und „faltenlos und knitterfrei“ sind Gastspiele in Kinderberg/Allerheiligen, Wien, Fohnsdorf/Judenburg, Leibnitz, Stainz, Wels, Aflenz-Kurort, Kapfenberg, Krems und Linz fixiert. Und wir würden uns nicht wundern, wenn sie bis zum März 2021 nicht schon wieder ein neues Frauenprogramm erarbeitet hätte. Denn: "Mit den Männern gleichgestellt, das sind wir noch lange nicht. Das braucht noch viel an Mühen und Anstrengungen!".


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