"Frische Wortschöpfungen"
Rotahorn würdigt innovative Literatur
- Andreas Unterweger, Valerie Fritsch, Barbara Frischmuth und Hans Roth bei der Präsentation der Rotahorn-Preisträger 2023.
- Foto: Edith Ertl
- hochgeladen von Edith Ertl
Die Literaturzeitschrift Manuskripte erwies sich schon mehrfach als Kaderschmiede der Dicht- und Schreibkunst. Publiziert werden unveröffentlichte Texte talentierter Autoren, aus denen eine hochkarätige Jury zum 13. Mal die Preisträger für den von Hans Roth gestifteten Rotahorn-Literaturpreis wählten.
- Barbara Frischmuth begründete die Entscheidung der Jury für die Preisträger 2023. Sie selbst schreibt an einem neuen Buch, das sich stark mit dem Thema Natur beschäftigt. Mehr verriet Österreichs große Literatin dazu noch nicht.
- Foto: Edith Ertl
- hochgeladen von Edith Ertl
GRAZ/GRAZ-UMGEBUNG. Namhafte Autoren wie Anna Baar, Marie Gamillscheg, Theodora Bauer oder Nava Ebrahimi erhielten in den letzten Jahren den mit 4.000 Euro dotierten Preis, 2014 auch Valerie Fritsch, die mit Barbara Frischmuth und Andreas Unterweger der hochkarätigen Rotahorn-Jury angehört.
- Andreas Unterweger ist Herausgeber der Literaturzeitschrift Manuskripte, die 1960 von Alfred Kolleritsch ins Leben gerufen wurde.
- Foto: Edith Ertl
- hochgeladen von Edith Ertl
Die Preisträgerin 2023 ist Carolin Callies, die für ihre Texte mit frischen Wortschöpfungen punktete. „Die Autorin schreibt Sätze, die man so noch nie gelesen hat“, drückt Frischmuth die in Worte gekleidete Sensibilität aus. Der Förderpreis in Höhe von 3.000 Euro geht an den Grazer Alexander Micheuz für seine zu Papier gebrachten unangepassten Ideen mit scharfsinnigem Witz, der an den großen Wolfi Bauer erinnert. Die Ehrung der Preisträger erfolgt im November, ließ der Mäzen und Saubermacher-Gründer wissen.
MeinBezirk auf
MeinBezirk als
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.