Fetzenmarkt der Pfarre Fernitz
Der Fetzenmarkt punktete mit besonderen Schnäppchen
- Stöbern machte hungrig. Bei den ehrenamtlichen Köchen gab es Koteletts, Würstel, Sauerkraut oder Pommes.
- Foto: Edith Ertl
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FERNITZ MELLACH. Bein Fetzenmarkt der Pfarre Fernitz gab es fast nichts, was es nicht gab. Vom 80 Jahre alten LKW-Motor bis zum gebrauchten Christbaumschmuck und der Bodenvase aus China war alles zu Schnäppchenpreisen erhältlich.
- Bekleidung war bei den Damen ein Renner, die Herren interessierten sich mehr für die gebrauchten Fahrräder und Radios.
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Kleider, Hosen, Geschirr und Jacken, Bücher, Möbel und Spielsachen warteten in großer Auswahl auf neue Besitzer. „Was heuer auffällig ist, wir hatten second hand-Bekleidung in sehr guter Qualität“, sagte Irene Bucher, die seit 30 Jahren ehrenamtlich die Modeabteilung betreut.
- Nur für das Foto gönnten sich die Ehrenamtlichen eine Pause, bevor es wieder zu Möbeln, Lampen, Blumentöpfen und Teppichen ging. Der zweitägige Fetzenmarkt war nur ein Teil der Arbeit, zuvor wurden die Waren im Zelt und Freigelände kundenfreundlich in die Auslage gestellt. Ein großer Brocken war die Abholung der Waren, eine oft schweißtreibende Arbeit, die ebenfalls ehrenamtlich erfolgte.
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Über eine schicke Jacke für den Herbst freute sich Karin aus Leibnitz, erst recht, als es sich dabei um ein gutes Stück Maßarbeit handelt, wie das Etikett der Fernitzer Schneiderei Krompass zeigt, die es schon lange nicht mehr gibt. Verkaufsschlager waren Trachtenmode und Porzellan, aber auch so mancher Teppich und Lampenschirm fetteten die Kassa der Pfarre auf.
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