"System Bosruck"
Gleinalm-Mautstelle wurde erfolgreich adaptiert

Mit der Adaptierung des Systems Bosruck soll an der Mautstelle Gleinalm die Durchfahrt erleichtert werden.
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  • Mit der Adaptierung des Systems Bosruck soll an der Mautstelle Gleinalm die Durchfahrt erleichtert werden.
  • Foto: ASFINAG
  • hochgeladen von Nina Schemmerl

Erfolgreicher "Rückbau": Mit der Umstellung der Mautstelle Gleinalm auf das "System Bosruck" soll die Durchfahrt erleichtert werden. 

Erst im September 2020 ging das neue Mautsystem bei den Mautstellen Gleinalm und Bosruck in Betrieb. Die Asfinag erhoffte sich mit den Neuerungen der grünen Spur eine zügigere und bequemere Durchfahrt für die Straßenverkehrsteilnehmer. Obwohl die breiteren Durchfahrtsspuren und die schrankenlose, eben grün markierte Fahrspur für Besitzer eines digitalen Tickets oder Jahrestickets Vorteile bringen sollte, musste die Maustelle Gleinalm sozusagen rückgebaut und an das funktionierende System Bosruck angepasst werden. Denn etliche Lenker fuhren trotz mehrfacher Beschilderung und eigener Bodenmarkierungen auf der schrankenlosen Spur ohne Streckenmautticket durch. 

Einheimische fuhren einfach durch

"Dementsprechend gab es vier Mal so viele Ersatzmautforderungen wie bei der Mautstelle Bosruck", sagt Asfinag-Abteilungsleiter Stefan Zangerle. Konkret waren es 20.000. Besonders interessant dabei: Schon seit 1978 ist die Strecke zwischen Gleinalm- und Bosrucktunnel eine Sondermaustrecke, für die ein zusätzliches Ticket benötig wird. Trotzdem fahren laut Asfinag-Daten mehr Einheimische als Ausländer ohne Ticket durch, und Lenker aus Graz-Umgebung und Leibnitz führen das Ranking an.
Pünktlich wie versprochen schließt die Asfinag die Arbeiten beziehungsweise die Umstellung mit Ende Juli nun ab. Der Lkw-Verkehr ist auf die äußerste rechte Fahrspur verlegt worden, für Pkw gibt es jetzt eine grüne Spur – vorher hab es eine Durchfahrtsspur, die sowohl von Pkws als auch Lkws genutzt wurde. Autofahrer können aber trotzdem noch die Spur für die schweren Laster benutzen, vor allem Einheimische und Tagespendler können bei erhöhtem Verkehrsaufkommen das rasche Durchfahren so besser nutzen.

Alle Details in Kürze:

  • Die schrankenlose grüne Spür zeigt den Weg: Mit dem Jahresticket kann bequem, zügig und kontaktlos durch die Mautstelle gefahren werden. Es gibt Einzel- und Kombitickets für eine oder zwei Durchfahrten sowie die "Digitale Streckenmaut FLEX". 
  • Aus einer Spur für Lkw- und Pkw-Lenker wurden jetzt zwei gemacht: Ab sofort fahren äußerst rechts Lkw-Lenker, Pkw-Lenker bleiben mit eigenem Ticket, schon vorhandenem (digitalem) Ticket, auf der linken Spur (können aber auch bei starkem Verkehr die rechte Spur nutzen).
  • Die Beschilderung zur Mautstelle wurde erneut adaptiert.
  • Die Spurführung wurde noch übersichtlicher gemacht und entsprechend wird sie so auch angezeigt. Das ist vor allem für all jene, die kein Streckenmautticket haben eine Verbesserung, da durch die Beschilderung die Zufahrt zu den Mautkabinen ersichtlicher ist.
Mit der Adaptierung des Systems Bosruck soll an der Mautstelle Gleinalm die Durchfahrt erleichtert werden.
... und so sah die Beschilderung vorher aus.

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