Kumberg
Öffi-Ausbau ärgert die Anrainer

Einige der direkten Bewohner sprechen sich gegen das Projekt aus, die Gemeinde sieht darin Vorteile für die Infrastruktur.
  • Einige der direkten Bewohner sprechen sich gegen das Projekt aus, die Gemeinde sieht darin Vorteile für die Infrastruktur.
  • Foto: Privat
  • hochgeladen von Nina Schemmerl

Kumberg: Die geplante Busumkehrschleife sorgt bei Anrainern für Unmut. Gemeinde versucht, zu beruhigen.

Der Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes hat in so ziemlich allen Gemeinden Priorität. In Kumberg hingegen klagen Anrainer über ein neues Projekt: Mitten im Siedlungsgebiet entsteht eine Busumkehrschleife mit 29 Parkplätzen. Die direkten Bewohner sorgen sich um erhöhte Lärmbelästigung, vermehrtes Verkehrsaufkommen auf wenig Platz und damit einhergehenden mangelnden Sicherheitsmaßnahmen, vor allem für Kinder. Deshalb haben sie sogar schon mit offiziellen Schreiben einen Einspruch zur Durchführung des Bauvorhabens eingereicht. "Vorab ist es natürlich sehr wichtig, den öffentlichen Verkehr auszubauen und ihn intelligent einzusetzen", teilt Anrainer Rene Leitner der WOCHE mit, "aber wir haben mittlerweile 24 direkte Nachbarn, die dagegen Einspruch erhoben haben."
Konkret meint der Kumberger die geplante Busumkehrschleife, die – so meinen die Anrainer – aufgrund der zukünftigen Verkehrssituation zu einer "höheren Gefahrenquelle" für Fußgänger und Kinder werden könnte. Die Zu- und Abfahrt in der Meierhöfenstraße, um die es hierbei konkret geht, sei zu schmal und zu unübersichtlich, um mehr Busse durchzuleiten. "Es stellt sich die Frage, warum diese Busumkehrschleife nicht an einem weniger besiedelten Bereich errichtet wird, wo bereits ein Park-&-Ride-Parkplatz vorhanden ist", heißt es im Einspruchsschreiben.

Ausbau notwendig

"Alle Sorgen sind unbegründet. Ziel ist es, den öffentlichen Verkehr zu erweitern. Die Öffis sollen den normalen Verkehr sogar abbremsen", heißt es aus der Amtsstube. Die Anbindung des Ortszentrums an ein intaktes Verkehrssystem sei schon lange der Wunsch der Gemeindebewohner gewesen. Von Graz bis Weiz und retour – also jene Strecke, die viele Kumberger berufsbedingt nutzen – ist mit der Umsetzung des Projekts kein Umstieg mehr notwendig, ein verbesserter Taktfahrplan also von Vorteil, bestätigt auch der Verkehrsverbund. Der Plan ist es, die Kumberger, ob Pendler, Studenten oder die, die Graz oder Weiz besuchen wollen, mehr Möglichkeiten zu bieten. Auch beim Thema Lärm kann die Gemeinde beruhigen: Der mögliche Lärmpegel ist einem Gutachten entsprechend überprüft, eine Lärmschutzwand wird errichtet.

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