St. Radegund setzt Zeichen für Klimaschutz

Klimaschutzbeauftragter in St. Radegund: Günter Lesny
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  • Foto: S. Samonig
  • hochgeladen von Nina Schemmerl

Gesunde Gemeinde, Fair-Trade-Gemeinde und jetzt auch Klimabündnisgemeinde: St. Radegund zählt seit dem Wochenende zu einer von 20 GU-Gemeinden, die sich der Reduktion globaler klimaschädlicher Treibhausgasemissionen durch die Umsetzung von lokalen Klimaschutzmaßnahmen verschrieben hat. Kern der Klimaschutzgemeinden bilden Information, Vorbildfunktion und Bewusstseinsbildung. Energie, Entwicklung, Mobilität, Raumplanung oder auch Landwirtschaft und eine nachhaltige Lebensführung sind elementare Themenbereiche. "Die zentrale Frage ist: Was kann man selbst schon zu Hause tun und wie lässt sich das im öffentlichen Bereich anwenden, um einen Beitrag für das Klima zu leisten?", sagt Günter Lesny, der gemeinsam mit Gemeinderätin Maria Maunz-Ranacher als Klimaschutzbeauftragte vor Ort den Arbeitskreis bildet. "Dann geht es daran, eine Bewusstseinsentwicklung zu schaffen, etwa durch Veranstaltungen oder Beteiligungsaktionen, die Informationen an die Bürger weiterleiten und sie dazu einladen, mitwirken zu können." Hierbei hat St. Radegund schon zuvor gut ansetzen können. So leisten zum Beispiel örtliche Bildungseinrichtungen regelmäßig durch diverse Aktionen ihren Beitrag. "Wir haben das Glück, in einer Gemeinde zu leben, in der Ideen umgesetzt und auch unterstützt werden. Das Wertvollste einer Gemeinde sind die Gemeindebürger. Und ich freue mich, dass sich hier viel tut und gemeinsam Energie in Projekte gesteckt wird", sagt Lesny.

Im Sinne einer zukunftsfähigen Entwicklung des Klimaschutzes sieht der Grüne Bezirkssprecher die Verantwortung auch in der Politik. So würde im Nationalrat zwar viel darüber diskutiert, doch müssen die Ergebnisse an die, die es betrifft, in den Gemeinden auch runtergebrochen werden. Klimacheck und Klimabilanz, Projekte rund um E-Mobilität, Energieentlastung und Verkehrsentschleunigung sowie Aufklärung in Sachen regionaler Nachhaltigkeit sind nur einige der Vorhaben, die St. Radegund in Kürze umsetzen möchte, um noch lebenswerter zu sein.

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