Vor Bahn-WM in Brasilien
Lässer: "Mein Ziel ist ganz klar ein Podium"
- Mit klarem Ziel vor Augen: Franz-Josef Lässer greift in Rio nach Edelmetall.
- Foto: Drew Kaplan Photography
- hochgeladen von Nico Deutscher
Für den steirischen Para-Radsportler Franz-Josef Lässer steht in dieser Woche der große Saisonhöhepunkt an: die Para-Bahn-Weltmeisterschaft in Brasilien. Nach einer starken Vorbereitung und einem beeindruckenden Ergebnis Anfang Oktober reist der Zeitfahr-Weltmeister top motiviert nach Rio de Janeiro.
STATTEGG/RIO DE JANEIRO. "Mein Ziel ist ganz klar ein Podium. Zuletzt haben wir in Slowenien sehr gut trainiert und ich freue mich auf die Bahn in Rio, die sehr schnell ist. Die Witterungsbedingungen werden hart, es hat dort täglich mehr als 30 Grad. Es hat eine Luftfeuchtigkeit von 85 Prozent – man atmet nur Wasser, insofern muss man nicht viel trinken", scherzt der Stattegger.
Heiße Bedingungen, volle Konzentration
Die Anreise nach Brasilien ist bereits geschafft, nun stehen für den 24-Jährigen einige Tage der Akklimatisierung bevor. Der Wettkampfauftakt erfolgt am Donnerstag mit dem 1.000-Meter-Zeitfahren, gefolgt von der Qualifikation für das Scratch/Elimination-Rennen.
- Der Saisonhöhepunkt ruft: Para-Bahn-Weltmeisterschaft in Brasilien.
- Foto: Drew Kaplan Photography
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Am 17. Oktober fällt die Entscheidung im Elimination-Finale, bevor am Sonntag, dem 19. Oktober, das 10-Kilometer-Scratch-Rennen als letzter Bewerb auf dem Programm steht. Bereits Anfang Oktober zeigte Lässer eindrucksvoll, dass er auch im Elitefeld mithalten kann.
Tolle Leistung in der Schweiz
Beim Omnium-Rennen im Schweizer Grenchen trat er gegen internationale Spitzenfahrer an und sorgte für eine faustdicke Überraschung: Direkt hinter dem ehemaligen Bahn-Weltmeister Roger Kluge (Deutschland) belegte er Platz sieben – und ließ damit unter anderem den amtierenden Omnium-Elite-Weltmeister Lindsay De Vylder (Belgien) hinter sich.
- Wochenlang hat Franz-Josef Lässer an der perfekten Form gefeilt – zuerst im Training in Slowenien, dann bei internationalen Rennen in der Schweiz.
- Foto: Peter Mauerer/Cycling Austria
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"Das war ein tolles Ergebnis und ich konnte meine Klasse ausspielen. Die Form habe ich nach dem Zeitfahr-Weltmeistertitel in Ronse Ende August sogar noch ausbauen können. Darum rechne ich mir für die WM diese Woche einiges aus", sagt der ehrgeizige Steirer selbstbewusst. Mit dieser Form und einer ordentlichen Portion Motivation im Gepäck stehen die Chancen gut, dass Franz-Josef Lässer auch in Rio wieder für Furore sorgt.
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