Mehr Power für den Titel

Chrissie Kemmer raste mit der 37 zu Platz drei in der Staatsmeisterschaft. Ohne Elekronikdefekt wäre der Titel drinnen gewesen.
  • Chrissie Kemmer raste mit der 37 zu Platz drei in der Staatsmeisterschaft. Ohne Elekronikdefekt wäre der Titel drinnen gewesen.
  • hochgeladen von Hannes Machinger

Nur hauchdünn ist der Premstättener Superbike-Pilot Christopher Kemmer heuer am Staatsmeistertitel vorbeirauscht. In acht von zehn Rennen der im Rahmen der Alpe-Adria-Rennsierie ausgetragenen IOEM lag der aufstrebende Pilot aus dem Bertl.-K.-Rennstall gut in den Punkten, zwei Ausfälle jedoch kosteten Chrissie den Meistertitel.
“In einem Rennen bin ich auf einer Ölspur ausgerutscht und war weg, am letzten Rennwochenende in Rijeka wurde mir ein technischer Defekt zum Verhängnis, da hat drei Runden vor dem Ende die Elektronik gestreikt. Da war ich Zweiter. Wäre ich ins Ziel gekommen, wäre ich wohl Staatsmeister geworden“, denkt Kemmer an das fatale Rennen zurück.
Abgehakt! 2018 beginnt ein neues Spiel und, so hofft das Bike-Ass, ein neues Glück. Um nichts anbrennen zu lassen, wird seine Rennmaschine, die BMW S1000RR, gemeinsam mit Teamchef und Onkel Bertl neu aufgebaut. “Wir wollen noch zehn bis fünfzehn zusätzliche PS rauskitzeln, dann würden wir bei etwa 225 PS halten“, meint Chrissie.
Die Ziele 2018, in der er wieder in der Alpe-Adria-Serie fährt sind einmal eindeutig der Staatsmeistertitel und dann – wie schon heuer – beim Langstreckenrennen am Slovakiaring positiv in Erscheinung zu treten. Ein Vorteil: Mit Oschersleben kommt eine neue Strecke dazu, die Chrissie bereits von der Langstrecke kennt.

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