30.09.2014, 08:58 Uhr

Ein Paradies für Tiere: Bei Familie Prem und Fuchs in Frankenberg flattert, maunzt und bellt es überall.

Kater August sieht bei seinen Spielgefährten, den Hasen, nach dem Rechten.
In und um Haus und Garten von Maria und Hans Prem und Tochter Waltraud Fuchs aus Frankenberg ist was los. Auf Schritt und Tritt begegnet man tierischen Mitbewohnern.

Gefährlicher Hund
Zuerst begrüßt Hund Rocky jeden Gast. Ein gutmütiger Kampfkuschler ist er, Angst muss der Besucher nur um seine Zehen haben – autsch. Der stattliche Rüde hat nun einmal sein Gewicht. "Kein Wunder, er frisst den Katzen immer das Futter weg", schmunzelt Frauerl Maria Prem.

Hinkebein und Frechdachs

Auf Futter warten auch Prems Lieblinge, die Hühner. Über 30 laufen im Hof herum, Maria Prem kann sie alle auseinanderhalten. Ganz besondere Schützlinge sind dabei, wie Hinkebein, die ihr linkes Pratzerl bei einer Meinungsverschiedenheit mit einem Zaun eingebüßt hat und seither einbeinig über den Hof hüpft. "Die legt die schönsten Eier", lobt Prem, während ihre Tochter Waltraud Fuchs mit einem weiteren Federvieh auf der Schulter daherkommt. Das weiße Seidenhuhn Susi ist der Star des Hofes und noch fast ein Baby. "Aber schon ganz schön frech!", meint Waltraud Fuchs und steckt der weich gefiederten Henne einen Leckerbissen zu.

Hofherr

Die Fütterungsaktion bleibt Kater August nicht verborgen. Dass er erst ein halbes Jahr alt ist, glaubt man kaum. Groß, kräftig und elegant ist er der heimliche Herr des Hofes. Das bekommen auch die Hasen zu spüren, die zum Raufen herhalten müssen und deren Stall Katers Lieblingsschlafplatz ist. Da muss eben ein wenig zusammengerückt werden.

Methusalem Seppl
Den Tieren geht es gut auf dem Hof der Familie Prem und Fuchs. Der beste Beweis ist Gans Seppl. "Der humpelt genauso daher wie ich", lacht Hans Prem. Kein Wunder, Seppl ist ein Methusalem unter den Gänsen: Zwanzig Jahre hat er auf dem Gefieder. Im Schlepptau hat er Kater Nummer zwei, den Leopold. Der ist halb so alt und halb so groß wie sein Cousin August, aber dafür doppelt so frech.

Neuankömmlinge

Unter den Tieren der Region dürfte sich herumgesprochen haben, dass der Hof in Frankenberg ein wahres Tierparadies ist. "Unser Hahn Max stand eines Tages am Zaun", schmunzelt Maria Prem. Woher Max gekommen war, ließ sich nicht feststellen, also durfte er bleiben. Genauso wie eine Ente und zwei Katzen-Findelkinder.

Wilde Haustiere
Nicht nur für ihre Haustiere schlägt das Herz der drei menschlichen Bewohner des Hofes: Die Eichkatzerln sind fleißig dabei, sich alle Nüsse aus dem Garten zu holen. Vögel werden das ganze Jahr über gefüttert, und zwar am offenen Küchenfenster. Da kann es schon vorkommen, dass Hund Rocky auf der Bettbank schläft und die Katzen neben dem Ofen dösen, während Meisen und Spatzen durch die Küche fliegen. Bis eine Katze sich bewegt, dann flüchten die Vögel wieder.
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