22.05.2017, 16:17 Uhr

Aufstiegs-Krimi in Gössendorf

Umworben ist Erfolgstrainer Jörg Schirgi, Angebote gibt es bis hinauf zur Regionalliga. Aber er hält Gössendorf die Treue.

Showdown! Diesen Freitag will Gössendorf gegen Hitzendorf den Unterliga-Meistertitel fixieren.

Ganz nach dem Geschmack des SV Gössendorf verlief das vergangene Wochenende in der Fußball-Unterliga Mitte. Während die Gössendorfer einen hauchdünnen 1:0-Sieg bei Hausmannstätten einfuhren, ließ Hitzendorf als hartnäckiger Verfolger des Tabellenführers daheim beim 1:1 gegen Kainbach wertvolle Punkte liegen. Aktuell liegt Gössendorf vier Zähler vor den Hitzendorfern und könnte mit einem weiteren Sieg bereits in der drittletzten Meisterschaftsrunde den Titel fixieren. Denn: Wie es die Auslosung will, kommt es diesen Freitag um 19 Uhr in Gössendorf zum Aufstiegs-Krimi, wenn Hitzendorf zu Gast ist. Helmut Reiber, Trainer des ersten Verfolgers, freut sich mit seiner Elf auf den Schlager. "Nach dem 1:1 gegen Kainbach ist das Match gegen Gössendorf unsere letzte Chance dranzubleiben. Und die wollen wir wahrnehmen. Wir sind jedenfalls voll fokussiert, die Tagesform wird entscheiden“, meint Reiber, der als sicherer Zweiter zusätzlich auf die Relegation hoffen darf, sofern Rein oder Pachern auf Rang zwölf der Oberliga Mitte landen.

Haben es selbst in der Hand
“Wir nehmen uns für Freitag viel vor. Sicher wird es nicht leicht werden gegen Hitzendorf, aber wir haben alles selbst in der Hand, die Ausgangsposition spricht für uns“, gibt sich Gössendorfs Trainer Jörg Schirgi vor dem Spitzenspiel optimistisch. Und weiter: “Natürlich wollen wir schon jetzt alles klar machen. Sollte es gegen Hitzendorf jedoch nicht klappen, haben wir ja noch zwei weitere Chancen.“

Glücksgriff Jörg Schirgi
Rückblick: Im Sommer 2015 übernahm Jörg Schirgi, damals gerade 27 Jahre jung, den damaligen Oberliga-Absteiger Gössendorf. Es war seine erste Station als Coach einer Kampfmannschaft, davor war der Grazer als Nachwuchstrainer bei Pachern engagiert. Mit dem Engagement von Schirgi als Trainer bewies der damalige Obmann Werner Szabo Mut zum Risiko. Schirgi, als Kicker bei dem Sturm Amateuren Kollege von Kalibern wie Klem, Schick, Beichler oder Jantscher, übernahm ein Torso, musste eine neue Truppe formen. Was er in den vergangenen beiden Jahren mit Konsequenz und Erfolg durchgezogen hat.
Das hat sich freilich herumgesprochen. Angebote liegen aktuell aus der Landesliga und der Regionalliga vor. Nicht schlecht für einen 29-jährigen Newcomer. Doch die Gössendorfer brauchen nicht bangen, Schirgi will seine Erfolgsserie mit dem Klub in der Oberliga fortsetzen. Die Planungen laufen …
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