10.07.2018, 20:00 Uhr

Radlerrunde erobert Europa

2011: das Nestelbacher Quartett vor dem Eiffelturm

Nestelbacher Pedalritter strampelten nach Paris, Rom und Monte Carlo.

Im Raum Nestelbach ist eine agile, hochsportliche Radlerrunde daheim. Helmut Koller, Herbert Renner, Hans Peter Paul und Manfred Hofer, allesamt jenseits der Fünfzig, sind der Kern der Runde, die sich auf dem Rennrad oder auf dem Mountainbike abstrampelt. Weil Tagestouren allein mit der Zeit fad werden, haben sich die Nestelbacher Biker höhere Ziele gesetzt. “Kollege Herbert Renner war einmal mit dem Rad in Rom und hat uns stets davon vorgeschwärmt. So sind wir auf die Idee gekommen, auch einmal eine größere Tour anzupacken“, berichtet Helmut Koller.

Landkarte und Zirkel

An die tausend Kilometer sollten es sein, die die Radler in etwa einer Woche zurücklegen wollten. Also wurden Landkarte und Zirkel in die Hand genommen, um eine Tour zu bestimmen. Das war 2009. Die Wahl fiel auf die kroatische Perle Dubrovnik. Von Nestelbach weg sind das 1.100 Kilometer in sieben Tagen. Koller und seine Kumpels haben ihren Plan durchgezogen – und sind auf den Geschmack gekommen. Seit der Marathon-Premiere war die Runde schon in Paris (1.280 km), in Rom (1.040), in Monte Carlo (1.200) und heuer am 1.080 Kilometer entfernten Schwarzen Meer.

Tolle Erlebnisse

Gefahren wird stets abseits der Autostradas auf Nebenstraßen. Was die Sache spannend macht. Von Lehmpisten, gesperrten Pässen und fehlenden Kanaldeckeln bis zu streunenden Hunden hat die Interessengemeinschaft Rad, die von Thomas Innerhofer mit einem Bus stets treu begleitet wird, nichts ausgelassen. Erstes Ziel bei jeder Tour: gemeinsam ankommen! Eben erst vom Schwarzen Meer retour, wird schon der nächste “Ausflug“ ins Auge gefasst. Koller nimmt den Zirkel zur Hand: “Hamburg tät’ gut passen …“
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