Ein Film über Christine Nöstlinger
Graz-Premiere von "Nöstlinger - Sowieso und überhaupt"
- Bei der Premiere in Graz: Jakob Beutler (KIZ Royal), Nina Bedlivy (Frauenrat Graz), Alexandra Schneider (Regisseurin) und Barbara Brunner (KIZ Royal).
- Foto: KK
- hochgeladen von Markus Kropac
Im KIZ Royal feierte die Dokumentation "Nöstlinger – Sowieso und überhaupt" von Regisseurin Alexandra Schneider ihre Graz-Premiere. Schneider war persönlich vor Ort und diskutierte im Anschluss mit dem Publikum über den Film und das Leben der österreichischen Schriftstellerin Christine Nöstlinger.
GRAZ. Am 14. Oktober feierte "Nöstlinger - Sowieso und überhaupt" Premiere im KIZ Royal. Die Dokumentation von Alexandra Schneider widmet sich einer der bedeutendsten Stimmen der österreichischen Kinder- und Jugendliteratur. Mit Klassikern wie "Die feuerrote Friederike", "Wir pfeifen auf den Gurkenkönig" und den "Geschichten vom Franz" prägte Nöstlinger Generationen von Leserinnen und Lesern. Anhand historischer Interviews, persönlicher Erinnerungen und Begegnungen mit heutigen Lesenden zeichnet der Film das Porträt einer Autorin, die für ihren Witz, ihre Sprachgewandtheit und ihre klare Haltung bekannt war.
Wegbegleiter am Wort
Zu Wort kommen unter anderem die Schriftstellerin Stefanie Sargnagel und Schauspielerin Ursula Strauss. Auch Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter sowie Familienmitglieder erinnern an Nöstlinger und ihre besondere Art, die Welt zu betrachten.
- Die Graz Premiere fand im KIZ Royal statt.
- Foto: Diagonale/Sebastian Reiser
- hochgeladen von Antonia Unterholzer
Der Film beleuchtet, wie Nöstlingers Kindheit während der NS-Zeit, ihre antifaschistische Prägung und ihr ausgeprägter Gerechtigkeitssinn ihr Schreiben beeinflussten. Besonders wichtig war ihr die Sprache: Sie setzte sich dafür ein, dass Kinder ihre eigene Ausdrucksweise bewahren dürfen und mit ihren Sorgen und Konflikten ernst genommen werden.
Mit Humor, Einfühlungsvermögen und einer gesunden Portion Respektlosigkeit gegenüber Autoritäten zeigt "Nöstlinger – Sowieso und überhaupt", warum die Gedanken der Autorin bis heute aktuell sind. Die Dokumentation ist eine Hommage an eine Schriftstellerin, deren Werk Mut macht, Ungerechtigkeiten zu hinterfragen und die eigene Stimme zu finden.
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