"Stadtgasthaus Graz"
Grazer Gastro-Dynastie bestätigt neuesten Streich am Mehlplatz
- Eröffnen bald das "Stadtgasthaus" am Mehlplatz 3: Isabella Edler und Franz Grossauer
- Foto: KK
- hochgeladen von Martina Maros-Goller
Es war schon seit Tagen Stadtgespräch, nunmehr gibt es die Bestätigung: Die Familie Grossauer-Widakovich übernimmt den leer stehenden "Glockenspielkeller", der den Grazerinnen und Grazern als legendäres "Eckstein" bekannt ist. Isabella Edler, geborene Grossauer, die das Glöcklbräu leitet, wird auch hier Gastgeberin sein, kulinarisches Mastermind ist Franz Grossauers Schwiegersohn und Top-Koch Christof Widakovich.
GRAZ. Das Lokal-Portfolio der Familie Grossauer-Widakovich ist schon recht umfangreich: Neben dem Restaurant Schlossberg, dem Gösser und Glöckl Bräu, der Genießerei am Markt, dem Streets, der Goldkost, dem el Pescador und den el Gauchos in Graz, Wien, Baden und München kommt nun auch das Stadtgasthaus am Mehlplatz hinzu. "Ja, es stimmt. Wir machen wieder etwas Neues auf und übernehmen die Räumlichkeiten am Mehlplatz 3", verrät Patron Franz Grossauer. Am Mehlplatz 3 war zuletzt der "Glockenspielkeller" beheimatet, der insolvenzbedingt schließen musste. Legendär und stadtbekannt war das Lokal unter dem Namen "Eckstein", das Michael Schunko führte und wo einst Franz Grossauers Schwiegersohn und über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Top-Koch Christof Widakovich werkte.
Mit "Stadtgasthaus" schließt sich Kreis
Worauf dürfen sich die Grazerinnen und Grazer künftig freuen? Im "Stadtgasthaus" soll Tradition mit zeitgemäßem Genuss verbunden werden, die Geschäftsführung wird Isabella Edler, geborene Grossauer, übernehmen, die schon seit Jahren das "Glöckl Bräu", das quasi vis-a-vis ist, leitet. "Das Haus am Mehlplatz 3 war historisch immer der Übergang zwischen Glockenspiel- und Mehlplatz. Genau dieser Kreis schließt sich nun wieder", so Grossauer. Der Mehlplatz war nämlich über Jahrhunderte hinweg ein Ort des Handels, der Begegnung und vor allem des Genusses, erklären die Grossauers, die die kulinarische Konzeption in bewährter Manier in die Hände von Christof Widakovich legen. „Wir haben in den vergangenen Jahren viel über den Tellerrand geschaut und uns international inspirieren lassen. Es ist immer gut, neue Wege zu gehen. Aber alte Traditionen und kulinarische Klassiker in Ehren zu halten, ist ebenso unsere Aufgabe“, erklärt Widakovich. So soll vor allem die gekochte steirische Rindfleischküche aus dem Kupferkessel mit klassischen Beilagen stehen, aber auch die österreichische Salonküche, "also feine heimische Klassiker, veredelt und auf ein neues Niveau gehoben", so Widakovich.
- Kulinarisches Mastermind, das auch für das "Stadtgasthaus" verantwortlich ist: Top-Koch Christof Widakovich
- Foto: Werner Krug
- hochgeladen von Martina Maros-Goller
Tradition trifft auf zeitgemäßen Genuss
Daher will man die Tradition des Platzes in Erinnerung rufen und das kulinarische Angebot am einstigen Handels- und Markttreiben orientieren und Neues mit Traditionellem verbinden. Laut Familie Grossauer-Widakovich soll das Stadtgasthaus Graz ein Ort für Stammgäste, junge Genießerinnen und Genießer, Touristinnen und Touristen sowie Geschäftsleute werden. „Wir möchten einen Ort schaffen, an dem sich jeder kulinarisch wiederfindet, und der gleichzeitig neue Akzente setzt“, sagt Isabella Edler, die den Restaurantbesuch zum Erlebnis machen will.
Auch das Erscheinungsbild des Lokals soll sich ändern. Derzeit laufen umfassende Renovierungsarbeiten, und das Restaurant wird ein neues Erscheinungsbild erhalten. Die Eröffnung ist für Herbst 2026 geplant.
Das könnte dich auch interessieren:
MeinBezirk auf
MeinBezirk als
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.