DIE MUR , jetzt im Herbst, mit ihren wunderschönen großen alten Bäumen, hier im Zentrum, so wie sie schon lange fließt....

Murufer Graz im Herbst 2017, Blick vom Mursteg, Augarten.
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  • Murufer Graz im Herbst 2017, Blick vom Mursteg, Augarten.
  • hochgeladen von Helga R.

Sie sehen die Bilder der Mur, des Murufers, so wie wir sie schon lange kennen. Das alte vertraute Bild...
Doch, wie lange noch ?
Bis zum Ende des Winters werden wir durch die Geräusche cer Kettensägen unsanft aufwachen. Mitten im Zentrum von Graz...
Denn langsam frisst sich der unnötige Speicherkanal, ein Abwasserkanal, nur notwendig für das teuerste Murkraftwerk aller  Zeiten, bis in das Zentrum   unser so schönen und lieblichen Stadt.
Doch das Aufwachen wird zu spät sein.
Denn 1000e alte, ehrwürdige und mittlerweile sehr große Bäume bis zur Radetzkybrücke werden für ein nicht ökologisches und auch nicht ökonomisches Kraftwerk an der Mur ihr LEBEN lassen müssen.
Damit geht aber auch der lauschige schattige Platz zum Verweilen im Hochsommer verloren.
Glaubt doch nicht der Propaganda der Holding Graz und der Energie Steiermark, dass  es genauso viel große Bäume am selben Ort jemals wieder geben wird.
Es ist nur Propaganda, damit wir schweigen, damit wir weiter schlafen.
Die Energie gehört zu 70 % UNS, UNS, dem Grazer und Steirischen VOLK..

Wir werden mindestens zweimal zur Kassa gebeten. Denn wir müssen mit unserem Steuergeld mehr als 80 Millionen Euro für den unnötigen Speicherkanal bezahlen.
Und wir haben einen immensen Verlust durch die Baumschlägerungen, einen immensen Verlust an NATUR im Zentrum unserer Stadt.

Wie soll es möglich sein, dass auf einem BETONDAMM so große Bäume jemals wachsen können?
Bäume werden Wurzeln haben,niemals können hier große und stattliche Bäume an der Stelle des sicherlich hässlichen Betondammes wachsen können.
Die Wurzeln würden den Betondamm zerstören und aus Gründen der STATIK schon allein wäre es nicht möglich, dass hier jemals wieder so viele große Bäume wachsen werden.
Dafür warten die Promicafetiers schon in ihren Startlöchern, Bezahlte Plätze zum Sitzen am neuen Murufer, statt einfach nur im Schatten sitzen und relaxen, so lange wir wollen....
Es ist eine kostspielige, unnötige und undemokratische Maßnahme.
Und der Bau des Grazer Murkraftwerkes ist seit Jahrzehnten die größte Naturzerstörung in Graz.

Und das finde ich mehr als traurig. Genauso wie viele tausende nachdenkliche Grazer und Grazerinnen auch.
Dr. Helga R.
8010 Graz

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