Lexikon des unnützen Wissens: Essen Sie in China nie auf!

Heute vor 68 Jahren, also am 1. Oktober 1949, wurde die Volksrepublik China ausgerufen. Grund genug für mich, einen kurzen Ausflug ins "Reich der Mitte" zu machen und ein paar - für uns - kuriose Sitten und Gebräuche in China vorzustellen.

Chinesen tauschen gerne Visitenkarten aus. Das wird immer mit zwei Händen gemacht. Bekommt man eine, sollte man diese sofort lesen - das gebietet die Höflichkeit. Durchaus erwartet wird auch Lob für die Gestaltung der Karte bzw. die Position des Gegenübers.

Wenn man mit Stäbchen Reis ist, darf man diese danach nie aufrecht in die Reisschüssel legen - das ist nur bei Begräbnissen üblich. Außerhalb davon ist das ein böses Omen. Trinkgeld für KellnerInnen ist eher eine Beleidigung denn eine Belohnung. 

Bei Einladungen sollte man Teller nie leer essen. Denn man brüskiert damit den Gastgeber und gibt ihm zu bedeuten, dass er zu wenig Speisen aufgeboten hat. Wird Obst serviert, bedeutet das, dass das Essen beendet ist - Chinesen erwarten danach einen schnellen Aufbruch des Gastes.

Und: Tragen Sie keine weiße Kleidung in China. Denn Weiß ist in China das, was Schwarz bei uns ist. Die Farbe steht für Trauer und Unglück.

 

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