Fasten-Tagebuch
Selbsttest: Wie viel Plastik kann ich vermeiden? (Teil 1)

Challenge akzeptiert: Roland Reischl (WOCHE) versucht in der Fastenzeit möglichst viel Plastik einzusparen.
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Diese Zeilen werden in einem Zug der ÖBB geschrieben, am Weg von Graz nach Wien zu einem Meeting der Regionlamedien Austria (RMA). Immerhin soll es in diesem Tagebuch um das Thema Nachhaltigkeit, Klimaschutz, um unser österreichweites  RMA-Thema "Unsere Erde" gehen.

Da ist die Fahrt mit dem Zug natürlich höchst passend,  aber auch höchst bezeichnend dafür, dass alles sehr kompliziert ist, wie es ein österreichischer Bundeskanzler vor vielen Jahren einmal formuliert hat. Denn dieser Zugfahrt sind unzählige Autofahrten über den Wechsel vorausgegangen, mit einem blitzsauberen Diesel-SUV und mit Vollgas.

Plastik vermeiden: Geben Sie mir Ihre besten Tipps!

Was ich damit sagen will: Der schönen Worte gibt es viele, gute Vorsätze auch zuhauf. Wenn es aber dann darum geht, einen ernsthaften Schritt aus der Komfortzone heraus zu machen, wird das alles - siehe oben - sehr kompliziert.
Langer Rede, kurzer Sinn: Ich werde in den nächsten Wochen versuchen, den Plastikanteil in meinem Leben zu reduzieren. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit, ohne genau zu wissen, was da auf mich zukommt, ohne 100prozentige Erfolgsaussichten. Aber mit viel gutem Willen ausgestattet – und mit der Lust auf Diskussionen. Wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, mich ein Stück auf diesem Weg begleiten, freue ich mich. Wenn Sie Tipps für mich haben, wie ich es besser machen kann, freue ich mich noch mehr. Und wenn wir darüber ins Gespräch kommen, wäre ich richtiggehend begeistert.

Plastik ist unser Leben, oder?

Bevor ich also loslege, klären wir nochmals schnell den Ist-Stand. Und dafür muss man eigentlich nur kurz überlegen: Aufstehen, frühstücken: Müsli aus der Plastikpackung, Joghurt dazu aus dem praktischen 500-Gramm-Plastikbecher, Butter, gut verpackt, genau so wie das Müsli und der erfrischende Eistee. Weiter geht's im Badezimmer mit Zahnpasta-Tube, Duschgel, Haarshampoo, alles in fröhlich-buntes Plastik verpackt. Sieht man aber eh erst, wenn man die (Kunststoff-)Linse aus der Plastikflasche befeuchtet und aufs Auge gedrückt hat ...
Sie wissen - diese Liste ließe sich noch endlos fortsetzen, Plastik ist zu einem mächtigen und allumfassenden Begleiter in unserem Leben geworden. Und 100 Prozent Vermeidung wird es nicht spielen (Sie wollen mir nicht ohne Linsen begegnen ...), Aber: Es soll und kann weniger werden.
Und morgen fang ich damit an.

Challenge akzeptiert: Roland Reischl (WOCHE) versucht in der Fastenzeit möglichst viel Plastik einzusparen.
Derzeit füllen sich die gelben Säcke noch sehr gut - wie viel Plastik kann man vermeiden?
Autor:

Roland Reischl aus Graz

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