EU-Wahlen
Das sagen die steirischen Parteien zur Trendprognose
- Wird auch in der nächsten Periode im EU-Parlament sitzen: Georg Mayer (FPÖ)
- Foto: Parlamentsdirektion/Thomas Jantzen
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Die Trendprognose für die EU-Wahl ist da, die FPÖ geht als klarer Wahlsieger durchs Ziel. Die anderen Parteien sind um Schadensbegrenzung bemüht. Erste Reaktionen aus der Steiermark.
STEIERMARK. DIE österreichweite Trendprognose für die EU-Wahl kam um exakt 17 Uhr, die Ergebnisse brachten einen klaren Sieg der FPÖ, die mit 27 Prozent erstmals eine bundesweite Wahl gewinnen konnte. Für die ÖVP gab es massive Verluste, für die SPÖ nicht die erwarteten Gewinne, für die Grünen den erwarteten Einbruch. Zweiter Sieger nach der FPÖ sind die Neos mit einem Zugewinn von über zwei Prozent und damit nahezu Gleichstand mit den Grünen. Einen Achtungserfolg gab es für die Anti-Corona-Maßnahmenpartei DNA mit 2,5 Prozent, die KPÖ findet sich nach den Hypes der letzten Monate bei enttäuschenden drei Prozent, einen Einzug ins EU-Parlament wird es wohl nicht geben.
Mario Kunasek jubelt
Naturgemäß euphorisch der steirische FPÖ-Parteichef Mario Kunasek: „Die Trendprognose unterstreicht die Positiventwicklung der freiheitlichen Partei unter Herbert Kickl. Das Team um Harald Vilimsky und den steirischen Spitzenkandidaten Georg Mayer hat einen hervorragenden Wahlkampf geführt.“ Die transportierten Themen rund um Migration, Neutralität, Wirtschaft und Verkehr seien optimal gewählt gewesen. Der steirische „Einser“ Georg Mayer zieht souverän wieder ins EU-Parlament sein.
- Wird auch in der nächsten Periode im EU-Parlament sitzen: Georg Mayer (FPÖ)
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In der ÖVP stärkte Generalsekretär Christian Stocker vor allem dem steirischen Spitzenkandidaten Reinhold Lopatka den Rücken, er hätte einen ausgezeichneten Wahlkampf abgeliefert. Christopher Drexler unterstreicht: „Das Wahlergebnis bringt auch eine große Skepsis zum Ausdruck, ob die Sorgen auf europäischer Ebene ernst genommen werden. Ich bin überzeugt davon, dass wir uns dem offensiv und klar stellen müssen – auch wenn eine EU-Parlamentswahl keine steirische Landtagswahl ist.“ Lopatka selbst bezeichnete das Ergebnis als "bitter".
- Massive Verluste für die ÖVP, dennoch wird Reinhold Lopatka ein guter Wahlkampf attestiert.
- Foto: Martin Juen / SEPA.Media / picturedesk.com
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„Das Ergebnis der EU-Wahl ist das Resultat eines turbulenten Wahlkampfs. Wir hatten ordentlich Gegenwind und Verluste sind immer schmerzhaft, ich bin aber froh, dass wir jetzt mit Lena Schilling und Tom Waitz zwei starke Stimmen für Klima- und Naturschutz in Europa haben", stellt die Parteichefin der Grünen, Sandra Krautwaschl fest.
In der KPÖ äußerte sich der Landesvorsitzende Robert Krotzer: Es sei ein Ergebnis, das sich sehen lassen könne, das Ergebnis bei den EU-Wahlen wurde von 0,8 auf etwa 3 Prozent gesteigert. Nach den Erfolgen in Salzburg, Innsbruck und bei den steirischen AK-Wahlen setzt sich der kontinuierliche Aufstieg fort.
- Zufrieden mit dem Ergebnis: Der Grazer Stadtrat Robert Krotzer (KPÖ) freut sich über drei Prozent seiner Partei bei der EU-Wahl.
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