Arbeitsplatz-Offensive
Die Steirer-FPÖ will die Volkskultur retten

Setzt auf die Kombi von Gastro und Volkskultur: der steirische FPÖ-Chef Mario Kunasek.
  • Setzt auf die Kombi von Gastro und Volkskultur: der steirische FPÖ-Chef Mario Kunasek.
  • Foto: FPÖ Steiermark
  • hochgeladen von Roland Reischl

Mit einer groß angelegten Kampagne hat es sich die steirische FPÖ auf die Fahnen geheftet, dass man "Arbeitsplätze schaffen und Unternehmen retten" wolle. Die schwierige Situation habe dazu geführt, dass tausende Menschen um ihre Existenzen bangen müssten, man wolle mit konjunkturbelebenden Maßnahmen gegenwirken, so der freiheitliche Parteichef Mario Kunasek: "Das Gebot der Stunde ist es, das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben kontrolliert wieder hochzufahren und Zukunftsperspektiven zu bieten."

"Einihörn" in Kultur und Gastronomie

Zu jenen, die wohl am schwersten betroffen sind, zählen Gastronomie und Kulturbetriebe, mit Ende Februar waren allein in Bereich der Gastro und der Beherbergung rund 6.500 Personen arbeitslos gemeldet, ein Plus von 66 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Weitere 15.000 Beschäftigte befanden sich zudem in Kurzarbeit. Ähnlich dramatisch stellt sich die Lage im Kulturbereich dar, speziell auch in der Volkskultur mit ihren tausenden Ehrenamtlichen in den Vereinen. Genau da will die steirische FPÖ nun zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen – und beiden Bereichen mit einer Aktion helfen, die in Tirol bereits gut funktioniert.  Was dort unter dem Titel "Tirol zualosen" läuft, soll bei uns als "In die Steiermark einihören" für Furore sorgen. Das System ist simpel: BisJahresende werden Gastwirte mit öffentlichen Geldern unterstützt, wenn sie in Gastgärten, auf Almen und Dorfplätzen Volksmusikauftritte organisieren. Damit sollen einerseits Ortszentren oder Almen belebt und so die regionale Wertschöpfung gestärkt werden, andererseits werde der Erhalt der Volkskultur im Wirtshaus verbunden mit einer Förderung für Gastronomiebetriebe. Bis zu 80 Prozent der Gagen der Künstler können so im Rahmen der Kampagne von der öffentlichen Hand übernommen werden. Für diese Aktion, so der Wunsch der FPÖ, solle das Land Steiermark 300.000 Euro zur Verfügung stellen. Kunasek abschließend: "Es geht nicht nur um den Fortbestand der steirischen Volkskultur und um das Wohlergehen der Gastronomiebetriebe, sondern auch um das Miteinander in der Steiermark. Hier braucht es gezielte Maßnahmen, um ein wirtschaftliches, soziales und kulturelles Auseinanderbrechen nach Monaten des Lockdowns zu verhindern."


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