Öffentlicher Verkehr
JVP fordert Kurzstreckenticket um einen Euro
- Bei der JVP setzt man sich für günstige Kurzstreckentickets für junge Grazerinnen und Grazer ein.
- Foto: JVP
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Nicht zufrieden mit den Öffi-Preisen zeigt man sich bei der Jungen Volkspartei (JVP). Im Hinblick auf Kurzstrecken brauche es ein Umdenken, weshalb man ein Fünf-Stationen-Ticket um einen Euro fordert.
GRAZ. Dass in der steirischen Landeshauptstadt für eine Öffi-Stundenkarte aktuell 3,10 Euro zu berappen sind, sorgt für Unmut bei der Grazer JVP. "Vor der Wahl haben sich die KPÖ rund um Elke Kahr, aber auch die SPÖ und die Grünen häufig über die hohen Preise der öffentlichen Verkehrsmittel beschwert und 'Öffis zum Nulltarif' gefordert", davon sei unter Verantwortung der Rathauskoalition aber nichts übriggeblieben, so die Kritik der VP-Nachwuchspolitikerinnen und -Politiker. Ihre Forderung: ein neues Kurzstreckenticket für Jugendliche und junge Erwachsene zum Preis von einem Euro.
- In der Praxis kostet eine Öffifahrt – ohne Vergünstigung oder Langzeitticket und außerhalb der Altstadtbim-Zone – von einer Station zur nächsten 3,10 Euro.
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"Mit diesem 1-Euro-Ticket sollen Jugendliche und Erwachsene unter 26 Jahren eine Strecke von bis zu fünf Stationen zurücklegen können. Denn oft fahren Grazerinnen und Grazer nur wenige Stationen und müssen trotzdem den vollen Stundenpreis bezahlen", so stellvertretende JVP-Graz-Obfrau die Helena Hierzer. Dies gelte besonders für Studierende, "die beispielsweise von ihrer Wohnung zur Universität oder von einem Treffen mit Freunden nach Hause fahren".
"Öffentlicher Verkehr muss etwas kosten"
Waltendorfs JVP-Bezirkobmann Art Julius Aurel legt nach: "Während andere politische Jugendorganisationen populistische Forderungen nach Gratis-Öffis propagieren, stehen wir dazu, dass öffentlicher Verkehr auch etwas kosten muss." Mit dem Fünf-Stationen-Ticket würde seiner Ansicht nach ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis geschaffen werden, um die Öffi-Nutzung attraktiver zu machen. Nun sei es an KP-Finanzstadtrat Manfred Eber, für die entsprechende Finanzierung zu sorgen, heißt es bei der JVP.
Denn: "In Bezirken wie Waltendorf sind die Wege oft kurz. Ein preisgünstiges Ticket senkt die Hemmschwelle für die Nutzung von Bussen und Bahnen und unterstützt gleichzeitig die soziale Teilhabe junger Menschen, indem es ihnen Mobilität und Unabhängigkeit ermöglicht", so Aurel.
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