Beschäftigungsoffensive
Land Steiermark schafft 100 neue Jobs in Gemeinden

Projekt für Langzeitarbeitslose; Doris Kampus (M.) bringt mit "React" rund 100 Menschen in Beschäftigung.
  • Projekt für Langzeitarbeitslose; Doris Kampus (M.) bringt mit "React" rund 100 Menschen in Beschäftigung.
  • Foto: Land Steiermark
  • hochgeladen von Roland Reischl

Ausstieg aus langer Arbeitslosigkeit: Rund 100 Betroffene in der Obersteiermark sollen in den kommenden Monaten einen neuen Job bekommen.

Obersteirischen Gemeinden und die steirische Arbeitsförderungsgesellschaft "STAF" machen im Auftrag von Soziallandesrätin Doris Kampus gemeinsame Sache. Ziel der Maßnahmen Aktion "REACT-EU" – ist der Kampf gegen Langzeitarbeitslosigkeit. „Erfreulicherweise ist die Entwicklung am Arbeitsmarkt generell günstig, allerdings: Mehr als jeder dritte Jobsuchende ist langzeitarbeitslos“, erläutert Soziallandesrätin Kampus.

Jobs in Gemeinden

Beschäftigt werden bis zu 100 Personen, die bei der landeseigenen Arbeitsmarktinitiative STAF für sechs Monate angestellt werden. Für Gemeinden und gemeinnützigen Organisationen, in denen die Projektteilnehmer arbeiten, werden Hilfstätigkeiten wie die Gestaltung des öffentlichen Raums, im Verkehr und bei der Umweltpflege, im Büro- und Verwaltungsbereich sowie in Pflege- und Sozialeinrichtungen erbracht.
„Aus Sicht unserer Gemeinde ist die Aktion, ein Win-win-Projekt“, unterstreicht zum Beispiel Bürgermeister Friedrich Kratzer aus Kapfenberg. „Menschen haben die Chancen, wieder in das Arbeitsleben einzusteigen und einen Job zu finden, und in den Gemeinden werden wichtige Aufgaben erledigt verbessert.“

So funktioniert's

Jede Gemeinde kann ihren Bedarf bei der regionalen AMS-Geschäftsstelle melden. Diese führt Personen, die sich für das Projekt interessieren, und Kommunen bzw. gemeinnützige Einrichtungen zusammen. Volle Unterstützung gibt es dazu von AMS-Landesgeschäftsführer Karl Heinz Snobe: „In den vergangenen zwei Jahren ist die Zahl langzeitbeschäftigungsloser Personen in der Steiermark kräftig auf rund 12.000 Betroffene angewachsen. Initiativen wie die vorübergehende Beschäftigung bei Gemeinden bieten eine wertvolle Unterstützung bei der beruflichen Reintegration.“

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