Blauer Wahlkampf
Steirische FPÖ kandidiert in 81 Prozent der Gemeinden

Stark zu dritt: Stefan Hermann, Mario Kunasek und Anton Kogler
  • Stark zu dritt: Stefan Hermann, Mario Kunasek und Anton Kogler
  • Foto: FPÖ Steiermark/Wallner
  • hochgeladen von Roland Reischl

Auch die FPÖ macht sich fit für die Intensivphase des steirischen Gemeinderatswahlkampfes, Parteichef Mario Kunasek, Landesparteisekretär Stefan Hermann und Landesgeschäftsführer Anton Kogler präsentierten die Zielsetzungen. In 231 der 285 steirischen Kommunen treten die Freiheitlichen mit insgesamt 2.602 Kandidaten an. Damit sind Kandidaturen in rund 81 Prozent der Gemeinden gesichert. Zentrales Ziel: "Nach dem 22. März auch wieder mehrere Bürgermeister in der Steiermark zu stellen und absolute Mehrheiten in den Gemeinderäten aufzubrechen." Kunasek weiß, wovon er spricht: „Ich war selbst jahrelang in der Kommunalpolitik aktiv und kenne um die großen Herausforderungen auf dieser Ebene. Unsere Kandidaten werden Bürgernähe leben und auf gemeindespezifische Themen setzen. Parallel werden wir im Landtag eine Antragsreihe zur Modernisierung der Gemeindeordnung starten und den Bereich Kinderbetreuung verstärkt aufgreifen.

Motto: „Nur stark mit Euch“

Kogler erörterte in seinen Ausführungen die Kampagne der FPÖ. Unter dem Titel „Nur stark mit Euch“ soll auf Plakatwerbung und mit den freiheitlichen Gemeindekurieren um die Wählergunst geworben werden. In gewissen Gemeinden kommt es darüber hinaus zu einem intensiveren Mitteleinsatz. So wollen die Freiheitlichen beispielsweise in Vorau, Feldkirchen bei Graz, Kindberg oder Birkfeld den Bürgermeistersessel erobern.

Gemeindepolitik im Landtag

Hermann betonte, wie wichtig eine moderne Gemeindeordnung für die künftigen Mandatsträger in den steirischen Gemeindestuben ist. Konkrete Forderungen der FPÖ sind etwa eine Direktwahl des Bürgermeisters, die verpflichtende Abhaltung von Bürgerversammlungen sowie die Möglichkeit, anonym Aufsichtsbeschwerden einzubringen. Darüber hinaus forderte er einen großangelegten Ausbau der Kinderbetreuungsplätze. "Das ‚Gössendorfer Modell‘, wo Mütter oder Väter, die ihren Nachwuchs selbst zuhause betreuen, einen Betrag in der Höhe von rund 900 Euro erhalten, erweist sich ebenfalls als wirksames Unterstützungskonzept für Eltern. In diesem so essentiellen Bereich werden wir weiterhin unsere Ideen einbringen und gemeinsam mit den vielen FPÖ-Gemeinderäten versuchen, die Betreuungsmöglichkeiten in der Steiermark weiterzuentwickeln“, so Hermann abschließend.

Autor:

Roland Reischl aus Graz

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