Turbulent
Wo der GAK bei Trainersuche steht und warum Joachim Standfest gute Karten hat
- Joachim Standfest führt den GAK am Freitag als Interims-Headcoach in das Spiel gegen Ried.
- Foto: GEPA
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Beim GAK sucht man intensiv nach einem neuen Trainer. Viele der möglichen Kandidaten bringen viel Bundesligaerfahrung mit, aber auch Interims-Cheftrainer Joachim Standfest hat, so er den Turnaround mit der Mannschaft schafft, keine schlechten Karten.
GRAZ. Am Mittwochnachmittag stellten sich GAK-Obmann René Ziesler und Interims-Sportdirektor Andi Lienhart der Presse. Der Schock, ob der Ereignisse der letzten Woche, war beiden anzusehen. Nach der Entlassung von Ferdinand Feldhofer am Montag hat am Mittwoch auch Co-Trainer Florian Hart das Handtuch geworfen. Die letzten Tage seien sehr fordernd gewesen, betont Ziesler, trotzdem wolle man jetzt nach vorn schauen. Einen neuen Trainer konnte am Mittwoch noch nicht präsentieren, aber: "Es gibt eine Liste mit Kandidaten und wir arbeiten intensiv daran", so Ziesler. Darüber wer auf dieser Liste steht oder welches Profil man ins Auge fasst, gab es keine Auskunft.
- Andi Lienhart und René Ziesler äußerten sich mit stoischer Miene zur Trainersuche.
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Standfest im Rennen um Chef-Posten
Einige Namen sind inoffiziell trotzdem bereits durchgerutscht: von Ex-BW Linz Trainer Gerald Scheiblehner, über Manfred Schmid bis zu Peter Stöger. Die Verantwortlichen des GAK nennen auf unermüdliche Nachfrage aus der Journalistenmeute immer nur einen Namen: "Auch Joachim Standfest ist ein Kandidat", so Ziesler.
Das GAK-Urgestein hatte bisher erst eine Erstliga-Trainerstation in Altach und kam im Winter zurück zu den "Roten", womöglich auch mit dem Ausblick langfristig den Chefsessel auf der Trainerbank zu übernehmen. Am Freitag hat er zumindest einmal die Chance, mit einem Turnaround gegen die SV Ried seine Karten zu verbessern, sicher keine leichte Aufgabe.
Zwischenlösung oder Langzeittrainer?
Eine weitere Frage stellt sich in Sachen Trainersuche: In den letzten Jahren bezahlte der GAK durchgehend zumindest zwei Trainer, auch heuer wird mit der Freistellung Feldhofers dieser Trend fortgeführt. Nach den meist überraschenden Trainerwechseln bekam der Neue jeweils sofort einen langfristigen Vertrag, nur um dann recht lang vor Erfüllung dieses Vertrags wieder ersetzt zu werden. Ist es also einmal Zeit für eine kurzfristige Lösung ohne langen Vertrag? Auch dazu gibt es von den Verantwortlichen keinen Kommentar.
Für die Fans gibt es trotzdem auch gute Nachrichten. Auf dem Transfermarkt wolle man jedenfalls noch etwas tun, von mehreren Verstärkungen ist die Rede. Auch im Hinblick auf die letzten Jahre hat der Saisonstart noch Potenzial ein passabler zu werden. Der erste Dreier wurde bereits eingefahren, anders als in den Jahren zuvor.
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