Workshop
Auf Spurensuche in der Vergangenheit

Auf Einladung des Museumsvereins Fürstenfeld referierte Franz Jäger (2.v.l.) über die Möglichkeiten in der Quellenforschung zur Haus-, Hof- und Familiengeschichte.
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  • Auf Einladung des Museumsvereins Fürstenfeld referierte Franz Jäger (2.v.l.) über die Möglichkeiten in der Quellenforschung zur Haus-, Hof- und Familiengeschichte.
  • hochgeladen von Veronika Teubl-Lafer

FÜRSTENFELD. Gemeinsam mit Franz Jäger vom Steirischen Landesarchiv gingen 30 interessierte Fürstenfelder ihrer Haus-, Hof- und Familiengeschichte auf den Grund.

Jedes alte Haus birgt seine eigene Geschichte. Manches weiß man noch vom Hörensagen der Eltern oder Großeltern. Doch wer waren die Vorbesitzer, wo gibt es Hinweise darauf, wie sie lebten, wie sie ihre Wirtschaft betrieben, welches Schicksal sie erfuhren? Gemeinsam mit Franz Jäger vom Steirischen Landesarchiv gab der Museumsverein Fürstenfeld, um Obmann Karl Amtmann und Museumsleiterin Gabi Jedliczka einen Einführungsworkshop für alle, die gerne mehr über die Geschichte der eigenen Familie, des Hofes oder auch nur den eigenen Vulgonamen herausfinden wollten. Dabei wurden Fragen wie "Wo beginne ich mit meinen Nachforschungen?", "Welche Quellen stehen mir zur Verfügung?" behandelt.
30 interessierte Fürstenfelder, darunter auch Landtagspräsident a. D. Franz Majcen, in Vertretung des steirischen Volksbildungswerkes, holten sich Tipps vom Experten, um ihrer eigenen Haus-, Hof- und Familiengeschichte auf den Grund zu gehen.

Erster Einblick in die Geschichte der Vorfahren

"Die Gretchenfrage ist immer "Wie alt ist das Haus und wer hat es erbaut", erklärt Franz Jäger. Als Ersteinstieg dazu empfiehle sich, so der Experte, nach einer gründlichen Sichtung der im eigenen Familien- oder Hofarchiv verwahrten Dokumente, wie Geburts-, Heirats- und Sterbeurkunden, ein Blick in die betreffenden Pfarrmatriken (Tauf-, Heirats- und Sterbebücher). Daraus gewinne man nicht nur weiterführendes Daten- und Namensmaterial, sondern auch einen ersten Einblick in die Alltagswelt der Vorfahren. Die gesamten steirischen Altmatriken der römisch-katholischen Kirche (vom ausgehenden 16. Jahrhundert bis Anfang des 20. Jahrhunderts) sind seit Jänner 2014 online gestellt und können derzeit (2017) unter matriken.graz-seckau.at bis 1917 (Taufen) bzw. 1938 (Trauungen und Sterbefälle) eingesehen werden.

Tausende Grundbücher lagern im Landesarchiv

Bei der Suche im Grundbuch erleichtere die Kenntnis rund um die Einlagezahl, Katastralgemeinde als auch den Vulgonamen die Suche nach dem gewünschten Haus, Hof oder der Familie. Dazu komme man um den Besuch im Steiermärkischen Landesarchiv am Karmeliterplatz in Graz nicht umhin, zumal sich in seinen mannigfaltigen Beständen auch einzigartige und anderswo nicht verfügbare Informationen zu diesem Thema finden. 

Mehr Infos über das Landesarchiv Steiermark: www.landesarchiv.steiermark.at

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