Cobra und Drohnen im Einsatz
Behörden warnen: Zwei Stiere auf der Flucht vor Schlachthof
- Behörden warnen: Zwei Stiere auf der Flucht vor einem Schlachthof in Fürstenfeld. (Symbolfoto)
- Foto: Smarterpix/Miguel-Perfectti
- hochgeladen von Anna Triebaumer
Seit Dienstagabend suchen zahlreiche Einsatzkräfte nach zwei entlaufenen Stieren. Die Tiere flohen beim Verladen vor einem Schlachthof in Fürstenfeld, Bezirk Hartberg-Fürstenfeld. Die Behörden mahnen zur Vorsicht.
FÜRSTENFELD. Update: Die Stiere wurden gegen 14 Uhr am Mittwoch gefunden und von Beamten des Einsatzkommandos Cobra mit gezielten Schüssen erlegt.
Gegen 19 Uhr entliefen am Dienstagabend zwei Stiere. Das Schlachtvieh war beim Entladen auf einem Schlachthof in Fürstenfeld entkommen. In der Folge liefen die beiden rund 600 bis 700 Kilogramm schweren Stiere in Richtung Stadtzentrum und von dort über mehrere Gemeindestraßen in Richtung Übersbach.
- Sollten die Tiere angetroffen werden, auf keinen Fall nähern und umgehend die Polizei verständigen, so die Behörden. (Symbolfoto)
- Foto: <a href="https://pixabay.com/de/photos/stier-ochse-kuh-tier-vieh-3541819/" onclick="window.open(this.href); return false;" rel="nofollow">Pixabay/Capri23</a>
- hochgeladen von Anna Triebaumer
Kurzzeitig konnten Helferinnen und Helfer die Tiere auf einem Wald- und Wiesenstück nahe der Fehringerstraße (Bereich Eisen Kohl) sichten. Eine genaue Lokalisierung der beiden Tiere war trotz des Einsatzes von Drohnen und zahlreicher Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei bislang ohne Erfolg. Auch Spezialkräfte des Einsatzkommandos Cobra, Vertreter der Bezirkshauptmannschaft Hartberg-Fürstenfeld sowie eine Tierärztin beteiligten sich am nächtlichen Einsatz.
- Neben Einsatzkräften der Cobra, Feuerwehr und Polizei, wurden auch Drohen bei der Suche nach den Tieren genutzt. (Symbolfoto)
- Foto: Thomas Hude
- hochgeladen von Anna Triebaumer
Straßen und Gleise teils gesperrt
Aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse musste die Suche vorerst gegen Mitternacht abgebrochen werden. Zahlreiche Sperren wurden jedoch zur Vermeidung von potenziellen Gefahrensituation im Bereich des öffentlichen Straßen- und Bahnnetzes sowie im Bereich von Geh- und Radwegen veranlasst.
Die Suche nach den Tieren wurde bereits in den frühen Morgenstunden fortgesetzt. Auch Drohnen stehen dabei erneut im Einsatz. Bei Sichtung der Tiere: auf keinem Fall dem Tier nähern und umgehend die Polizei unter dem Notruf 133 verständigen, erklären die Behörden.
Das könnte dich auch interessieren:
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.