St. Johann in der Haide
Bernd Winkler triumphierte bei Crankworx
- Bernd Winkler aus Schölbing raste beim beim Mountainbike-Freestyle-Festival Crankworx in Innsbruck in der Disziplin „Speed & Style“ zum Sieg.
- Foto: Boris Bayer
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Bernd Winkler hat Geschichte geschrieben. Als erster Österreicher holte er sich einen Sieg beim Mountainbike-Freestyle-Festival Crankworx in Innsbruck.
INNSBRUCK/STEIERMARK. Bernd Winkler aus Schölbing, Gemeinde St. Johann in der Haide, holte sich vor einem begeisterten Publikum seinen ersten Crankworx-Triumph in der Disziplin „Speed & Style“. Unterstützt von gut 3.000 Festivalbesuchern gelang Winkler die beste Kombination aus Geschwindigkeit und Form.
Harter Kampf zum Sieg
Bis zum Sieg war es für den Steirer ein harter Kampf. „Die Strecke war durch den ganzen Regen sehr weich und langsam, was natürlich für die Sprünge nicht ideal ist“, so Winkler nach dem Triumph.
Im Semifinale konnte er sich gegen den australischen Rennfahrer Jackson Frew durchsetzen, im Finale ging es dann gegen den australischen Cross-Country-Fahrer Ryan Gilchrist. Und Winkler konnte das bisherige Rennen seines Lebens mit 1,049 Sekunden Vorsprung für sich entscheiden.
- Waghalsige Sprünge sind Teil des Bewerbs.
- Foto: Boris Bayer
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„Ein Traum wurde wahr!“
Winklers Sieg ist ein bedeutendes Highlight für die österreichische Bike-Community. Nach zwei zweiten Plätzen beim Crankworx Whistler, feierte ihn sein Heimpublikum mit der Goldmedaille in der Hand. Und Winkler zeigte sich ergriffen: „Es ist Wahnsinn. Mein Ziel war auf jeden Fall ein Podium, im besten Fall Erster zu werden. Und jetzt hat es hin gehaut in Innsbruck als Österreicher. Was kann man sich mehr wünschen?“, erklärte er nach seinem Sieg.
- Eine Sektdusche durfte bei der Siegerehrung nicht fehlen.
- Foto: Boris Bayer
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„Beim Training ist die Einschätzung schwer. Dann bin ich auf den ersten Platz in der Quali gefahren und dachte mir schon, es wäre schön, wenn ich es durchziehen könnte bis zum Schluss. Jetzt habe ich es echt geschafft, es ist einfach ein Traum und ein unglaublicher Moment, den ich nicht so schnell vergessen werde“, freute er sich nach seinem Triumph.
Jetzt wird auf Hochtouren weitertrainiert, am 19. Juli geht es nach Kanada für den nächsten Stopp der Crankworx World Tour und die nächste Chance zu zeigen, was der steirische Topfahrer drauf hat.
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