Offiziele Eröffnung
Siemens Mobility eröffnete Werk in Fürstenfeld

Bürgermeister Franz Jost, CEO Tanja Kienegger, Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom, Landeshauptmann Mario Kunasek, Bundesminister Peter Hanke und der Grazer Siemens-Standortleiter Stefan Erlach gaben das Startsignal für den neuen Hub.. | Foto: Waltraud Wachmann
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Im Fürstenfelder Industrieviertel Jahnstraße siedelte sich Siemens Mobility mit einem neuen Fertigungs- Service- und Logistik-Hub an. Das Unternehmen investierte 40 Millionen Euro in den oststeirischen Standort, aktuell gibt es 160 Beschäftigte.

FÜRSTENFELD/GRAZ. In Anwesenheit des Bundesministers für Mobilität, Peter Hanke, dem steirischen Landeshauptmann Mario Kunasek, Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom und Fürstenfelds Bürgermeister Franz Jost mit Stadträten eröffnete Siemens Mobility seinen neuen Fertigungs-, Service - und Logistik-Hub für Bahn und Schiene im Fürstenfelder Industrieviertel Jahnstraße. Seitens des Unternehmens begrüßten Siemens Mobiltiy Austria CEO Tanja Kienegger und der Grazer Standortleiter Stefan Erlach die hochkarätige Gästeschar aus Politik und Wirtschaft.

Foto: Siemens

40 Millionen Euro-Projekt

Der neue Standort Fürstenfeld wird als Außenstelle der Siemens Mobility Austria GmbH mit Sitz in Graz Eggenberg geführt und soll das weltweit renommierte Kompetenzzentrum für Fahrwerke und Pantographen - das sind Stromabnehmer - bei der Vormontage von Radsätzen strategisch unterstützen. Zudem entsteht im Werk ein Fertigungskompetenzzentrum für Stromabnehmer für Schienenfahrzeuge und Ladestromabnehmer für Elektrobusse. Im Logistikbereich sollen durch das oststeirische Werk Abläufe optimiert und damit die internationale Wettbewerbsfähigkeit in der Schienenmobilität durch die erweiterten Kapazitäten nachhaltig gesteigert werden. Das Investitionsvolumen für die Unternehmenserweiterung in Fürstenfeld betrug rund 40 Millionen Euro, aktuell werden 160 Mitarbeiter beschäftigt.

Ökoenergie als Standortvorteil

Das Siemens-Werk Fürstenfeld befindet sich in den ehmaligen Voest-Hallen. Ein essentielles Kriterum bei der Standortwahl seien auch die vor Ort vorhandene Ökenergie-Infrasttruktur mit grüner Wärme und grünem Strom aus lokaler Produktion sowie die umfassende Unterstützung der Stadtgemeinde Fürstenfeld gewesen, hieß es von Unternehmensseite. Man setze auf Nachhaltigkeit, der gesamte Werksverkehr zwischen Graz und Fürstenfeld werde mit einer E-LKW-Flotte durchgeführt. "Österreich ist ein Bahnland. Mit unserer Investition in Fürstenfeld stellen wir die Weichen für den Erfolg von morgen", so CEO Tanja Kienegger.

Foto: Siemens

"Auszeichnung für Wirtschaftsstandort Fürstenfeld"

"Hier entsteht erfolgreich moderne Mobilität made in Austria. Davon profitieren die Region, die heimische Wirtschaft und der klimafreundliche Ausbau des Verkehrs gleichermaßen“, zeigte sich Bundesminister Peter Hanke vom innvativen Werksstandort beeindruckt. Von einem starken Signal für die Steiermark und neuen Perspektiven für die Region war bei Landeshauptmann Mario Kunasek die Rede. Bürgermeister Franz Jost sprach  von einem Freudentag für Fürstenfeld: "Die Ansiedelung von Siemens Mobility ist eine Auszeichnung für den Wirtschaftsstandort und von enormer Bedeutung für die künftige wirtschaftliche Entwicklung und Attraktivierung unserer Region. Mein außerordentlicher Dank gilt allen Beteiligten und Verantwortlichen – insbesondere von Siemens Mobility! Fürstenfeld ist durch den neuen Siemens-Standort an der industriellen Wertschöpfungskette beteiligt und viele wichtige Arbeitsplätze können für die Region geschaffen werden!

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