Waldviertel schmeckt nach Spitzenwein
Drei Landessiege und zwei Bundessiege nach Röschitz
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Politisch Waldviertel, geographisch Weinviertel – Röschitz beweist erneut, wo Österreichs Spitzenweine wachsen. Fünf höchste Auszeichnungen machen den Weinort einmal mehr zum großen Sieger.
RÖSCHITZ. Wer behauptet, Spitzenwein komme ausschließlich aus dem Weinviertel, sollte einen Blick nach Röschitz werfen. Denn die Marktgemeinde im Bezirk Horn gehört zwar politisch zum Waldviertel, geographisch aber zum Weinviertel – und genau diese besondere Lage sorgt heuer wieder für Gesprächsstoff. Mit insgesamt drei Landessiegen bei der "NÖ Landesweinprämierung" und zwei Bundessiegen beim "SALON Österreich Wein 2026" spielt Röschitz einmal mehr in der höchsten Liga des heimischen Weinbaus.
- Bei der Landesweinprämierung sorgte vor allem das Weingut Leo Krottendorfer für einen historischen Erfolg.
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Bei der Landesweinprämierung sorgte vor allem das Weingut Leo Krottendorfer für einen historischen Erfolg. Gemeinsam mit Gattin Margit und Sohn Leo gelang erstmals überhaupt das Kunststück, beide Kategorien für Grünen Veltliner zu gewinnen. Der Weinviertel DAC Ried Himmelreich 2025 setzte sich in der Kategorie „Grüner Veltliner klassisch“ durch, der Weinviertel DAC Ried Reipersberg 2025 gewann bei „Grüner Veltliner kräftig trocken“.
- Mit dem Riesling „Mathäa 2024“ holte Edlinger den Landessieg in der Riesling-Kategorie.
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Auch das Weingut Hannes Edlinger durfte jubeln. Mit dem Riesling „Mathäa 2024“ holte Edlinger den Landessieg in der Riesling-Kategorie. Der Winzer setzt seit Jahren auf die besonderen Granit-Ausläufer des Manhartsbergs, die ideale Bedingungen für charaktervolle Rieslinge bieten. Bereits 2022 wurde einer seiner Rieslinge beim "SALON Österreich Wein" mit dem Bundessieg ausgezeichnet.
Weitere Spitzenplätze gingen ebenfalls nach Röschitz: Das Weingut Ruttenstock erreichte mit dem "Frizzante Grüner Veltliner 2025" den zweiten Platz bei den Perl- und Schaumweinen sowie mit dem "Sauvignon Blanc Ried Königsberg 2025" Rang zwei in der Sauvignon-Blanc-Kategorie. Der Winzerhof Daffert aus Roggendorf überzeugte mit seinem "Pétillant Naturel 2025" und belegte den zweiten Platz bei den Orange- und Naturalweinen.
- Das Weingut Frischauf gewann mit dem Weinviertel DAC Ried Reipersberg 2025 die Kategorie „Grüner Veltliner klassisch“.
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Als wäre das noch nicht genug, legten die Röschitzer Winzer beim "SALON Österreich Wein 2026" nach. Zwei der österreichweit 16 Bundessiege gingen in den Bezirk Horn. Das Weingut Frischauf gewann mit dem Weinviertel DAC Ried Reipersberg 2025 die Kategorie „Grüner Veltliner klassisch“. Ernst Frischauf verweist auf die rund 100 Hektar große Riede Reipersberg, aus der der klassisch im Stahltank ausgebaute Siegerwein stammt.
Das Weingut Berger sicherte sich mit dem Grüner Veltliner Reserve Ried Mühlberg 2025 den Bundessieg in der Kategorie „Grüner Veltliner kräftig“. Christoph Berger beschreibt den im Holzfass ausgebauten Wein als kräftig und gereift. Beide Betriebe knüpfen damit an frühere Erfolge an: Berger gewann bereits 2023 einen Bundessieg, Frischauf durfte sich 2020 sogar über einen Doppelsieg freuen.
- Das Weingut Berger sicherte sich mit dem Grüner Veltliner Reserve Ried Mühlberg 2025 den Bundessieg in der Kategorie „Grüner Veltliner kräftig“.
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Für die Winzer sind die Auszeichnungen weit mehr als schöne Trophäen. Sie bestätigen die konsequente Qualitätsarbeit und öffnen Türen zu neuen Kunden. Der "SALON Österreich Wein" gilt als härtester und zugleich fairster Weinwettbewerb des Landes. Aus Tausenden Einreichungen schaffen es nur die besten Weine in die finale Blindverkostung, bei der Sommeliers, Gastronomen, Weinexperten und Fachleute aus dem Handel die Bundessieger küren. Nach so viel Grund zum Anstoßen fehlt den Röschitzer Winzern jetzt nur noch eines: ergiebiger Regen, damit auch der nächste Jahrgang wieder Stoff für große Erfolge liefert.
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